Die günstige Studienfinanzierung
BAföG

Wo bekommt man bis zu 50.000 Euro Förderung und zahlt nur maximal 10.010 Euro zurück?

Beim BAföG, denn es wird zur Hälfte als Zuschuss – der nicht zurückgezahlt werden muss – und zur anderen Hälfte als zinsloses Darlehen gezahlt, heißt: Du brauchst also später nur die Hälfte des erhaltenen Geldes zurückzuzahlen, maximal bis zum Limit von 10.010 Euro.

Individuell auf dich zugeschnitten: Die Förderungshöhe wird für dich maßgeschneidert, denn deine individuelle Lebenssituation bestimmt die genaue Höhe im Detail. Dabei gleicht keine Berechnung der anderen! Also vergleich dich nicht mit Anderen, sondern stell deinen eigenen Antrag!

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Finde in 10 Sekunden heraus, ob du einen BAföG-Anspruch hast
Dein BAföG-Anspruch

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Dein BAföG-Anspruch

Höchstwahrscheinlich hast du einen rechtlichen Anspruch auf BAföG, wenn:

  • du an einer (Fach-) Hochschule eingeschrieben bist
  • du ein Vollzeit-Studium betreibst
  • es sich um dein erstes Studium handelt (Ausnahmen: Fachwechsel oder Master-Studium)
  • du die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt
  • du eine EU- oder sonstige Staatsangehörigkeit besitzt und die Vorgaben von § 8 BAföG erfüllst (lass dich hierzu von uns beraten)
✔ Du hast BAföG-Anspruch?

Super, dann ist die rechtliche Grundlage schon mal geklärt. Jetzt möchtest du natürlich wissen, wieviel BAfÖG du genau bekommen kannst? Da helfen dir die Profis unserer Finanzabteilung weiter. Schicke uns deinen Antrag zu und lasse die Profis rechnen. Du erhältst schnell ein Feedback von uns mit allen Informationen rund um deinen Antrag.

✘ Dein Ergebnis sagt, du hättest keinen Anspruch?

Dann komm‘ vorbei und lass dich von unseren Berater*innen aufklären, ob du Sonderansprüche auf BAföG hast, denn denk daran: Die Ausnahme bestätigt die Regel. Und wir helfen dir gerne.

Leichter als du denkst
Checkliste BAföG-Antrag

Leichter als du denkst
Checkliste BAföG-Antrag

Hier helfen wir dir durch den Formblatt-Dschungel und zeigen dir, was du für einen ersten bzw. für einen wiederholten Antrag brauchst.

 

Von dir brauchen wir:

Formblatt 1 – Bei jedem neuen Antrag (ca. alle 12 Monate)

Fast alles, was hier abgefragt wird, weißt du auswendig (nachschauen musst du nur deine Bankverbindungsdaten, deine Steuer-ID (steht auf dem Kindergeldbescheid, also die Eltern fragen) und dein „Vermögen“ (s.u.). Manche Fragen treffen gar nicht auf dich zu. Dann einfach einen Strich eintragen.

Download | Formblatt 1 (PDF)

Anlage 1 zu Formblatt 1 – Nur beim ersten Antrag!

Der sogenannte „Werdegang“: Liste kurz auf, was du seit dem Schulabschluss (z.B. Abi) gemacht hast: FSJ, Ausbildung, anderes Studium, Mini-Job, Vollzeit-Job, nix (sog. „Zwischenzeit“). Lückenlos mit Monatsangabe ist wichtig!

Download | Anlage 1 zu Formblatt 1 (PDF)

Studienbescheinigung – Bei jedem neuen Antrag

Von deiner Hochschule hast du – meistens online – eine Immatrikulationsbescheinigung erhalten, auf der u.a. die Regelstudienzeit erkennbar ist. Diese brauchen wir.

Vermögensnachweise – Bei jedem neuen Antrag

Der Begriff „Vermögen“ umfasst alle Werte, die du auf Konten, Sparbüchern, Wertpapieren, etc. besitzt (auch negative Werte, wenn du also im Minus bist) sowie den aktuellen Wert deines PKWs oder Motorrads (aber nur, wenn DU im KFZ-Brief als Eigentümer stehst!), z.B. via → DAT – die Brancheninstitution. Der Nachweis darf nicht älter als 14 Tage vor deinem Antragsdatum sein!

Mietnachweis – Nur beim ersten Antrag bzw. nach jedem Umzug in neue Wohnung

Wenn du nicht zu Hause wohnst (oder in einer Wohnung, die deinen Eltern gehört), reichst du eine Kopie deines Mietvertrags/ Untermietvertrags ein (nur die wichtigsten Seiten!) oder die Ummeldebescheinigung.

Krankenversicherungsnachweis – Selbst versicherte nur einmal, privat versicherte bei jedem neuen Antrag einreichen

Bist du eigenständig krankenversichert (also nicht über die Familie) oder privatversichert, dann fordere von deiner Krankenkasse einen Nachweis „für das BAFöG-Amt“ an und schicke ihn an uns.

Leistungsnachweis – Nur einmal am Ende des 4. Fachsemesters einreichen!

Der Leistungsnachweis ist für viele Studiengänge das Transcript of Records (erkundige dich früh genug beim Prüfungsamt, wieviele Punkte du für deinen Studiengang nach dem 4. Fachsemester haben musst), für manche Studiengänge (z.B. Jura, Medizin, Musik-Studiengänge) wird das Formblatt 5 benötigt. Doch egal welches – es muss vom Prüfungsamt erstellt und gestempelt sein! Wenn du die Punktzahl nicht erreichst, komm zu uns in die Sprechstunde – wir beraten dich.

Download |  Formblatt 5 (PDF)

Von deinen Eltern brauchen wir:

Formblatt 3 (pdf) – Bei jedem neuen Antrag (ca. alle 12 Monate)

Von jedem Elternteil (leibliche oder Adoptiv-) auszufüllen. Nicht von Stiefeltern! Die allgemeinen Fragen auf Seite 1 beziehen sich auf die aktuelle Situation, die Fragen zum Einkommen (ab Seite 2) auf das vorletzte Jahr.

Download | Formblatt 3 (PDF)

Einkommensnachweise – Bei jedem neuen Antrag

Beide Eltern reichen zu ihrem Formblatt 3 den Einkommensnachweis für das vorletzte Jahr ein, meistens ist das der Einkommensteuerbescheid. Wer keine Steuer macht, reicht die Lohnsteuerbescheinigung oder die Lohnabrechnung vom Dezember des vorletzten Jahres ein. Ein Einkommensnachweis kann auch ein Rentenbescheid sein, ein Arbeitslosengeldbescheid (ALG I/ ALG II) oder eine Minijob-Abrechnung. Wer den Steuerbescheid vom vorletzten Jahr noch nicht hat, benutzt dieses Formblatt – hier müsst ihr Studis auf Seite 2 auch unterschreiben!

Geschwisternachweise – Bei jedem neuen Antrag

Für eure Geschwister ab 16 Jahren wird ein Nachweis benötigt, um hohe Freibeträge vom Elterneinkommen abziehen zu können. Also z.B. von der Schule, dem FSJ, der Hochschule, der Ausbildungsstätte, dem Arbeitsamt oder was auch immer der aktuellen Lebenssituation des Geschwisters entspricht.

Riester, Grad der Behinderung – Bei jedem neuen Antrag

Alles, was vom Elterneinkommen abgezogen werden kann, ist gut für deine Förderungshöhe und muss nachgewiesen werden: z.B. Riesterbeiträge vom vorletzten Jahr, Nachweis (aktuell) über den Grad der Behinderung eines nahen Familienmitglieds

Besondere Lebensumstände:

Du bist verheiratet?

Formblatt 3 (pdf)
Bei jedem neuen Antrag
Vom Ehegatten auszufüllen. Die allgemeinen Fragen auf Seite 1 beziehen sich auf die aktuelle Situation, die Fragen zum Einkommen (ab Seite 2) auf das vorletzte Jahr.

Download | Formblatt 3 (PDF)

Einkommensnachweis
Bei jedem neuen Antrag
Dein Ehepartner reicht zum Formblatt 3 den Einkommensnachweis für das vorletzte Jahr ein, meistens ist das der Einkommensteuerbescheid. Wer keine Steuer macht, reicht die Lohnsteuerbescheinigung oder die Lohnabrechnung vom Dezember des vorletzten Jahres ein. Ein Einkommensnachweis kann auch ein Rentenbescheid sein, ein Arbeitslosengeldbescheid (ALG I/ ALG II) oder eine Minijob-Abrechnung. Wer den Steuerbescheid vom vorletzten Jahr noch nicht hat, benutzt dieses Formblatt (link pdf 24.2) – hier müsst ihr Studis auf Seite 2 auch unterschreiben! Wenn dein Ehepartner selber noch in Ausbildung ist, bitte davon einen Nachweis einreichen (Ausbildungsvertrag, Studienbescheinigung, BAföG-Bescheid o.ä.)

Heiratsurkunde
Nur beim ersten Antrag!
In Kopie einreichen

Hast du Kinder?

Anlage 2 zu Formblatt 1 (pdf)
Fülle dieses Zusatzblatt für den Kinderbetreuungszuschlag zusammen mit deinem Partner aus unter erhalte ggf. 140 € pro Kind unter 14 Jahren.

Download | Anlage 2 zum Formblatt 1 (PDF)

Geburtsurkunde
Nur beim ersten Antrag!
In Kopie einreichen

Erhältst du (Halb-)Waisenrente?

Waisenrentenbescheid
Bei jedem neuen Antrag
Reiche den aktuellen Waisenrentenbescheid in Kopie ein und die Sterbeurkunde (nur beim ersten Antrag) des Elternteils

Hast du geerbt? Hast du (Teil-) Eigentum an Immobilien, Grundstücken etc.?

Nachweise
Ggf. nur beim ersten Antrag
Komm in die Beratungsstunde. Wir helfen dir durch dieses Thema.

Du wirst elternunabhängig gefördert?

Siehe Checkliste „Von dir brauchen wir“
Bei jedem neuen Antrag
Alle Formblätter und Nachweise, die Eltern und Geschwister betreffen, brauchst du nicht einzureichen.
Falls du verheiratet bist, Kinder hast, geerbt hast, Waisenrente beziehst, einen Behindertengrad hast o.ä. musst du die Nachweise dazu einreichen.

Profitiere vom Wissen unserer Experten
5 Top Tipps

Hättest du es gewusst? Hier gibt es echte Aha-Effekte. Und alles ist völlig legal.

Wir haben fünf ultimative Tipps von unseren BAföG-Profis. So gelangst du schneller an Ziel oder bekommst sogar mehr BAföG.

BAföG-Antrag
Downloads

BAföG-Antrag
Downloads

Formulare für deinen ersten oder wiederholten Antrag:

Dein BAföG-Antrag – Formblatt 1

Das Herzstück deines Antrags. 
Tipp: Schau dir das → Video bei YouTube an, das dir zeigt, wie man den Antrag richtig ausfüllt.

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Formular für deine Eltern – Formblatt 3

Das Formblatt ist von jeweils von jedem Elternteil auszufüllen.

pdf

Kurz-Lebenslauf – Anlage 1 zu Formblatt 1

Nur beim allerersten BAföG-Antrag nötig

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Formulare für besondere Situationen:

Aktualisierungsantrag für die Eltern – Formblatt 7

Falls deine Eltern jetzt weniger verdienen als vor zwei Jahren.

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Vorausleistungsantrag – Formblatt 8

Falls ein Elternteil nicht mitwirken will oder kann, lass dich von uns beraten.

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Kinderbetreuungszuschlag – Anlage 2 zu Formblatt 1

Du erhältst zusätzliches Geld für deine eigenen Kinder.

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Formblatt für ausländische Studierende – Formblatt 4

Nicht für alle ausländischen Studis nötig – lass dich von uns beraten

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Leistungsbescheinigung nach dem 4. Fachsemester – Formblatt 5

Z.B.: für Studienfächer ohne ECTS-Punkte/Transcript of Records

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Studienbescheinigung für Studis an privaten Hochschulen – Formblatt 2

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Antrag für Auslands-BAföG – Formblatt 6

Du gehst im Studium ins Ausland? Schau hier nach, welches → Auslands-BAföG-Amt, für welches Land zuständig ist.

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Häufige Fragen
FAQ

Zum Bafög gibt es fast so viele Fragen wie Sterne am Himmel, denn jeder von euch hat eine ganz individuelle Lebenssituation mit unendlich vielen Kombinations-Varianten. Was den Einen beim BAföG interessiert (was, wenn ich geerbt habe/mein Vater in Rente geht/meine Schwester ein FSJ macht?),  ist einem Anderen völlig egal, weil es ihn nicht betrifft.Wir wollen allen helfen und keinen langweilen!

Deshalb haben wir hier für euch die gängigsten Fragen beantwortet. Alle anderen Fragen braucht ihr nicht lange zu recherchieren und an widersprüchlichen Antworten zu verzweifeln. Fragt einfach die Life-Suchmaschine: Die Experten vom BAföG-Amt! Wir freuen uns, euch persönlich kennen zu lernen, finanziell durchs Studium zu begleiten und gemeinsam Lösungen für jede Situation zu finden.

BAFöG-Reform 2019: Was ändert sich für dich?

Endlich. Nach sechs Jahren wird das BAföG zum kommenden WiSe 2019/20 angepasst und in mehreren Etappen jährlich bis WiSe 2021 erhöht. Welche Vorteile das für dich hat und warum du jetzt erst Recht BAföG-berechtigt bist – das erfährst du hier: BAföG-Novelle 2019

Habe ich Anspruch auf BAföG?

Du hast einen Abschluss, der für ein Studium nötig ist? Dann bist du schon auf dem besten Weg zum BAföG: 97% der Erst-Anträge, die bei uns eingehen, sind BAföG-berechtigt! Es gibt nur wenige Ausnahmen, die dich jetzt noch bremsen könnten (wenn du z.B. einen zweiten Bachelor anfängst, an einer privaten Hochschule studierst, die nicht BAföG-berechtigt ist, etc.).

Wieviel BAföG bekomme ich?

So speziell wie deine DNA ist die Höhe deiner BAföG-Förderung – wir müssen sie ausrechnen! Also schick uns deinen Antrag oder bring sie zum Beratungsgespräch mit. Kostet ja nichts.

Wann soll ich einen Antrag stellen?

Jetzt zum Beispiel. Zu früh kann man den Antrag nicht stellen, nur zu spät. Selbst, wenn du noch nicht weißt, an welche Hochschule du gehst, schicke den Antrag an das Studierendenwerk deiner Stadt. Landest du in einer anderen Stadt, werden deine Unterlagen dorthin gesandt.

Wenn du schon studierst, zählt dein Antrag erst ab dem Monat, in dem er per Post im Studierendenwerk eingeht. Wer also kein Geld verschenken will, macht’s gleich.

Wie lange dauert so ein Antrag?

Jetzt kommt’s: Das hängt im Wesentlichen von dir ab! Weshalb? Die Cleveren unter euch haben nach 4 Wochen das Geld auf dem Konto. Clever ist, wer weiß, was er schicken muss und das schnell tut. Das kannst du auch: weiter oben auf dieser Seite findest du die BAföG-Checkliste.

Muss ich jede Frage im Antrag beantworten?

Nein. Das Formblatt 1 hat zwar ca. 110 Positionen, meistens braucht man nur ca. 40 davon auszufüllen (was auf dich nicht zutrifft, streichst du einfach aus). Davon kennst du ca. 30 auswendig (wie du heißt, wo du wohnst, wo deine Eltern wohnen, …) und den Rest musst du nachschauen (z.B. Kontoverbindung, Kontostand, etc.)

Download | Zum Formblatt 1 (PDF)

Ist so ein BAföG-Antrag kompliziert?

Nicht so kompliziert wie dein Studienfach!

Wie hoch ist die Einkommensgrenze der Eltern?

Die gibt es nicht als konkrete Zahl und muss individuell geprüft werden.

Wie bekomme ich elternunabhängiges BAföG?

Es gibt ein ein paar Möglichkeiten, die wir anhand deines Lebenslaufs prüfen. Z.B. wenn du schon eine Ausbildung gemacht und dann gearbeitet hast (insgesamt 6 Jahre) oder bei Beginn des Studiums über 30 Jahre alt bist (gilt auch für den Master). Weitere Ausnahmen erklären wir dir gerne.

Wie lange bekomme ich BAföG?

Vom ersten bis zum letzten Semester der Regelstudienzeit deines Faches, wenn du alle 2 Semester einen Antrag stellst. In Ausnahmefällen auch länger (z.B. als Fachschafts-Mitglied oder bei Verzögerungen durch Schwangerschaft, Kindeserziehung etc.). Zusätzlich zum Bachelor kannst du auch den Master gefördert bekommen. Lass dich von uns beraten.

Wann muss ich das BAföG zurückzahlen?

Fünf Jahre nach Ende der Regelstudienzeit. Du erhältst einen Brief vom Bundesverwaltungsamt mit der Summe deines Darlehensanteils (limitiert auf 10.010,- Euro). Dann kannst du wählen, ob du direkt die Gesamtsumme zahlen möchtest (da gibt es noch einmal Rabatte!) oder in Raten (z.B. 130,- Euro pro Monat).

Wieviel BAföG muss ich zurückzahlen?

Maximal die Hälfte des Geldes, das du bekommen hast. Die andere Hälfte ist ein „Zuschuss“, also ein Geschenk. Wieso maximal? Es gibt ein Zurückzahl-Limit von 10.010,- Euro. Wer also mehr als 20.000,- Euro BAföG erhalten hat, zahlt nie mehr als 10.010,- Euro zurück! Ein Beispiel: Wer den Höchstsatz BAföG erhält (ab Oktober 2019 ca. 853,- Euro/ Monat) während er ein BA- und MA-Studium absolviert, bekommt insgesamt ca. 51.000,- Euro BAföG, zahlst davon aber nur 10.010,- Euro zurück! Medizin-Studenten und Studis mit Kind können sogar noch mehr erhalten. Kein Scherz: Du kannst über 50.000,- Euro vom Staat für dein Studium geschenkt bekommen! Dein Anteil: 10.010,- Euro!

Kann man BAföG bekommen, wenn man bei den Eltern wohnt?

Natürlich. Die maximale Förderungshöhe ist dallerdings niedriger, weil die Wohn-Pauschale dann nur 55,- Euro (anstatt 325,- Euro) beträgt.

Wie berechnet sich das BAföG?

Es ist eine Kombination aus deinem Vermögen (Geld auf Konten, Lebensversicherung, etc.), deinen Einkünften (z.B. Minijob), den Einkünften der Eltern des vorletzten Jahres und der Freibeträge (z.B. Geschwister!), die man davon abziehen kann. Tipp: Wenn deine Eltern aktuell weniger verdienen als vor 2 Jahren, wird mit dem aktuellen, geringeren Einkommen gerechnet.

Download | Formblatt 7 (PDF)

Verdienen sie aktuell mehr als vor 2 Jahren, wird das nicht berücksichtigt. Übrigens: Das Vermögen der Eltern spielt keine Rolle!

Wieviel darf ich nebenher verdienen, wenn ich BAföG erhalte?

So ein Antrag gilt meistens für 12 Monate. In diesem Zeitraum (nennt sich „Bewilligungszeitraum“) darfst du z.B. im Minijob insgesamt bis 5.400,- Euro verdienen. Das sind im Schnitt 450,- Euro pro Monat. Es ist aber egal, ob du monatlich dieselbe Summe verdienst, oder z.B. ein paar Monate nichts und dann wieder umso mehr. Kommst du über die Verdienstgrenze, wird das BAföG entsprechend gekappt. Für freiberufliche Tätigkeiten, Selbständige, Übungsleiter und Studis mit Kindern gelten andere Grenzen.

Ist BAföG etwas für arme Leute?

Nein. Es geht immer um die Kombination aus Eltern-Einkünften und Beträgen, die man davon abziehen kann. Große Freibeträge gibt es z.B. für Geschwister. Wer also gut verdienende Eltern hat, aber auch ein paar Geschwister, die zur Schule gehen, studieren, eine Lehre machen oder ein FSJ, etc. hat gute Chancen auf eine BAföG-Förderung.

Warum bekomme ich am Telefon und per E-Mail keine konkreten Infos?

Weil wir deine Daten und damit dich schützen! E-Mail-Accounts können geknackt werden und am Telefon könnte jeder behaupten, er sei du. Und da sollen wir offen über deinen BAföG-Betrag, deinen Kontostand oder den Elternverdienst reden oder schreiben? Nein!
Bis total sichere Methoden gefunden werden, gibt es nur zwei Möglichkeiten, an Details deines Antrags zu kommen: Per Post oder persönlich. Im persönlichen Gespräch kann man übrigens viel mehr klären, individuelle Tipps bekommen und sich gründlich beraten lassen.

Frage nicht beantwortet?
Wir helfen gerne!

Studienfinanzierung
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Tel. 0221 942 65 - 0
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