Für Umwelt und Geldbeutel
Energie sparen

Klimaschutz lohnt sich – auch in deinen eigenen vier Wänden.

Unsere Erde wird immer wärmer – das ist schon längst kein Geheimnis mehr. Durch den seit Jahren steigenden Energieverbrauch heizt der Treibhauseffekt die globale Erderwärmung an.
 Naturkatastrophen wie Stürme oder Überflutungen, abschmelzende Polkappen und ansteigende Meeresspiegel sind die weltweiten Folgen, mit denen wir in naher Zukunft immer mehr kämpfen werden.

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Das kannst du tun

Selbst aktiv die Umwelt schonen ist schon in deinem Appartement, Zimmer oder deiner WG einfach. Bereits kleine Maßnahmen von dir und deinen Mitbewohner*innen zahlen sich aus. Weniger Energieverbrauch bedeutet geringere CO2-Produktion – in den eigenen vier Wänden und weltweit. Dabei tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern sorgst auch dafür, dass die Mieten in deinem Wohnhaus stabil bleiben!

Hier finden du einige Tipps, wie du dazu beitragen kannst, unser Klima zu schützen ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Abschalten – Strom sparen

Stromfresser
Wenn du Elektrogeräte nach Gebrauch ganz ausschaltest, sparst du bis zu 50 % Strom. HiFi-Anlage, Fernseher, Computer & Co. sind im Stand-by-Modus echte Stromfresser. Pro Jahr wird in der Bundesrepublik allein durch die Stand-by-Funktion Strom im Wert von knapp 4 Milliarden Euro verpulvert. Praktisch sind hierfür Steckdosenleisten mit Netzschalter.

Energiesparlampen
…kannst du dort nutzen, wo das Licht durchgängig länger als eine Stunde brennt. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen sind sie 80 % sparsamer. Ihre 15 fache Lebensdauer rechtfertigt die höheren Anschaffungskosten.

Ausknipsen
Wenn sich niemand in Gemeinschaftsräumen und Treppenhäusern aufhält, kann die Beleuchtung aus bleiben.

Abdrehen – Wasser sparen

Wasser ist ein kostbares Gut
Langes Duschen ist zwar schön, aber teuer. Zähneputzen bei laufendem Wasser lässt 15 bis 20 Liter Wasser pro Minute fließen. Die Spartaste der Toilettenspülung kann helfen, ein Drittel des täglichen Wasserbedarfs einzusparen. Auch bei kleinen Geschirrmengen ist der Abwasch in einem gefüllten Spülbecken sparsamer als unter fließendem Wasser.

Wäschewaschen
Sinnvoll ist es, eine Waschmaschine voll zu beladen, da sie genauso viel Wasser und Strom verbraucht wie mit einer kleinen Wäscheladung. Effektiv sparen lässt sich durch die richtige Temperaturwahl. Meist reichen 30 – 40°C; mehr als 60°C sind so gut wie nie nötig. Der Energieverbrauch kann durch das Auslassen des Vorwaschganges gesenkt werden. Und noch ein Tipp: Dosiere dein Waschmittel sparsam und vermeide Weichspüler.

 


Ausdrehen – Heizen und Lüften

Weniger ist oft mehr
Eine angenehme Raumtemperatur von ca. 20 – 21°C erreichst du bei einer mittleren Einstellung des Thermostatventils.

Effizient heizen
Bei längerer Abwesenheit, auch wenn es nur ein Wochenende ist, kannst du durch eine  niedrigere Raumtemperatur den Energieverbrauch deutlich senken. Eine Reduzierung um nur 1°C verringert den Verbrauch um 6 %. Temperaturen von 12 – 15°C reichen aus, um die  Auskühlung des Raumes in deiner Abwesenheit zu vermeiden.

Stoßlüften
Wer bei laufender Heizung das Fenster kippt, heizt die Straße gleich mit. Lieber kurz, aber richtig lüften: Das Fenster mehrmals am Tag für wenige Minuten weit öffnen und dabei die Heizung ausdrehen.

Dampf ablassen
Am besten mehrmals täglich mit Stoßlüftung die feucht-warme Zimmerluft ins Freie befördern, denn Dampf kann Feuchtigkeits- und Schimmelflecken verursachen. In einem Drei-Personen-Haushalt werden jeden Tag durch Kochen und Duschen bis zu 14 Liter Wasserdampf freigesetzt.

Deckel auf den Topf
Kochen ohne Deckelist wie Heizen bei geöffnetem Fenster. Wenn du den Deckel beim Kochen drauf machst, sparst du bis zu 25 % Energie. Der Topf sollte nicht kleiner sein als die Herdplatte, damit die Wärme effektiv genutzt wird. Wenn Herd oder Backofen frühzeitig ausgeschaltet werden, reicht die vorhandene Resthitze aus, um das Essen fertig zu garen. Im Dampfbad dünstet Gemüse schonender. Den Topf nur am Boden mit Wasser zu bedecken reicht meist aus. Das Wasser kocht schneller, alles bleibt knackig frisch und vitaminreich. Und noch ein Tipp: Wasserkocher sparen viel Zeit und Energie. Ein Wasserkocher bringt einen Liter Wasser in zweieinhalb Minuten zum Kochen – ein Herd braucht bei gleicher Leistung sechs Minuten.