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Nachhaltige Ernährung im Studierendenalltag
NEiS

Das Projekt NEiS wird von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen organisiert und in Kooperation mit mehreren Partnerhochschulen an den Standorten Köln und Bonn durchgeführt. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

In dem Projekt soll Studierenden der Zusammenhang zwischen ihren Ernährungsgewohnheiten und Nachhaltigkeit vermittelt werden. Das Ziel ist es, sie bei einem Wandel zu einem nachhaltigem Ernährungs- und Einkaufsverhalten zu unterstützen. Dazu werden in Kooperation mit der Hochschule und den Studierenden Impulse in Studium und Freizeit entwickelt. Zugleich sollen Angebotsstrukturen für nachhaltigen Konsum im Umfeld der Hochschule gefördert werden. Hier geht es zur Seite von neis.nrw 

Ziele des Projekts
Ziele des Projekts

Ziele des Projekts
Ziele des Projekts

Im Sinne des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum und des Nationalen Aktionsplans Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) werden damit bei den Studierenden Gestaltungskompetenzen für ihre eigene Lebensführung und die Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen gestärkt. Damit wird ein Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals geleistet und die Erreichung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das Projekt ruht auf zwei Handlungsfeldern: Das erste Feld hilft studentische Aktivitäten zu entwickeln, und das zweite Handlungsfeld stellt Informationen und Bildung zur Thematik bereit.

Das Handlungsfeld 1 zur Beteiligung, Strukturentwicklung und Unterstützung studentischer Initiativen für abfallarme, nachhaltige Ernährung im Hochschulumfeld beinhaltet Maßnahmen sowohl zur Beteiligung von Studierenden im Sinne von „Service Learning“, partizipativer Weiterentwicklung der gastronomischen Angebote auf dem Campus in Zusammenarbeit mit Studierendenwerken und Studierenden als auch Unterstützung und Begleitung von studentischen Initiativen.

Das Handlungsfeld 2  zielt auf den Aufbau von Angeboten zur Information und informellen Bildung für Studierende im Themenfeld abfallarme, nachhaltige Ernährung  Es umfasst Maßnahmen wie etwa Wettbewerbe, Food-Workhops und nachhaltige Erstsemester-Tüten.

 

Im NEIS-Projekt wird eine Wirkung in die jeweilige Region hinein angestrebt, beispielsweise in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen wie Ernährungsräten und Solidarischer Landwirtschaft, mit Landwirtschaftskammern, Produzenten und Lebensmitteleinzelhandel. Die Maßnahmen sind so angelegt, dass bleibende Strukturen entstehen und sie sich für eine spätere Übertragung auf weitere Hochschulstandorte in NRW eignen.

Das Projekt wird organisiert von der Verbraucherschutzzentrale NRW und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. 

       

 

Aktuelles
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Kölner Studierendenwerk aktiv gegen Lebensmittelabfälle

Gut 6.000 Studierende und mehr als 1.000 Mitarbeitende zählt die Deutsche Sporthochschule Köln. Damit Körper und Kopf fit bleiben, bietet die Mensa am Sportpark Müngersdorf täglich vier bis fünf verschiedene Gerichte, darunter immer eine vegetarische Option. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle: Das Kölner Studierendenwerk als Betreiber setzt auf einen Mix aus biologischen, fairen, artgerechten und regionalen Lebensmitteln und einer bewussten Liefer- und Herstellungskette.

Aber wie viel des wertvollen Essens landet im Müll? Das wollten die Mensaverantwortlichen und einige Studierende ganz genau wissen. Nach einer Einführung durch das MehrWert-Projekt der Verbraucherzentrale NRW wurden deshalb einen Tag lang die Ausgabe- und Tellerreste beim Mittagessen akribisch erfasst und gewogen. Dafür hatte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) viele Helfer*innen organisiert, die die Mensa unterstützten. Die erhobenen Abfallmengen wurden dann ins Verhältnis zu den produzierten Speisen gesetzt.
Insgesamt lag die Abfallquote der Mensa an dem Tag nur bei fünf Prozent. Dass so wenig übrig bleibt, liegt nicht nur am guten Appetit der Sportler*innen und an der Qualität des Essens. Von Vorteil ist auch, dass die Mensa nach der Mittagsausgabe übrig gebliebene Speisen weiterhin im Bistro anbieten kann und dass dort nur nach Bedarf nachproduziert wird, um Überschüsse von vorneherein zu vermeiden. 

Darüber hinaus wurden die Tellerreste eine gesamte Verpflegungswoche erfasst. An fünf Messtagen landeten 114 Kilogramm Tellerreste in der Abfalltonne. Klingt viel, bedeutet bei rund 7.000 Gästen allerdings durchschnittlich nur 17 Gramm Reste pro Person. „Ich bin erstaunt, dass so viele Teller komplett leer sind“, so einer der Helfer*innen in der Spülküche. 
Weitere Messungen sind geplant, um das Ergebnis zu bekräftigen. "Wir freuen uns, dass die Erhebung trotz so vieler Gäste reibungslos geklappt hat und sind gespannt auf weitere Erkenntnisse" sagt Mareike Wiggers, Abteilungsleitung Hochschulgastronomie des Kölner Studierendenwerks.

Hier geht's zum Artikel der Verbraucherzentrale.
 


Foto: Verbraucherzentrale NRW

Archiv
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Nachhaltiger Weihnachtsmarkt für Studierende

09.12.2021 von 15.00 – 19.00 Uhr

An vier Standorten rund um den Albertus-Magnus-Platz und der Mensa Zülpicher Straße konnten Studierende nachhaltig weihnachtliche Stimmung erleben.
Beteiligt waren: 

  • Kölner Studierendenwerk
  • Green Office Initiative Uni zu Köln
  • Fairtrade Uni Köln
  • Green Office Initiative TH Köln
  • Green Office Initiative Sporthochschule Köln
  • Oikos Köln e.V.
  • Verbraucherzentrale NRW, Projekt NEiS

Interaktiver Vortrag für Kölner Studierende: Essen für die Tonne?

Nachhaltigere Ernährung durch weniger Abfall
 

Veranstaltung verpasst? Kein Problem! 
Hier findest du die Präsentation zum Nachlesen.