Profitiere vom Wissen unserer Experten
5 Top Tipps

Hättest du es gewusst? Hier gibt es echte Aha-Effekte. Und alles ist völlig legal.

Wir haben fünf ultimative Tipps von unseren BAföG-Profis. So gelangst du schneller an Ziel oder bekommst sogar mehr BAföG.

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1. Geschwister sind bares Geld wert 

Ach wenn sie manchmal nerven – für’s BAföG sind Geschwister ein Segen! Denn bei der BAföG-Berechnung gibt es pro Geschwisterkind (auch Halb-, Stief- und Pflegegeschwister!) hohe Freibeträge auf das Einkommen der Eltern. So reduziert sich das anrechenbare Einkommen und dadurch kann dein BAföG-Satz ordentlich steigen. Nur Geschwister, die schon ihren vollen Lebensunterhalt selber verdienen, nutzen der Berechnung nichts mehr. Aber alle, die in der Schule, Ausbildung, Hochschule, im FSJ, arbeitslos, Ausbildungsplatz-suchend oder auf Auslandsreise sind, die zählen. Auch Kleinkinder. Und sogar Geschwister, die gerade promovieren.

2. Zeit sparen bei der Antragstellung

Nutze die antragsschwachen Zeiten, also Juni/Juli oder Dezember/Januar, um deinen Antrag einzureichen. Da haben die Berater*innen mehr Zeit und alles geht schneller. Denn zu den Stoßzeiten, also kurz vor oder zum Semesterbeginn, stapeln sich die Anträge und die Bearbeitung kann sich verzögern.

3. Urteile nicht zu vorschnell

Du glaubst, deine Eltern verdienen zu viel, um BAföG zu bekommen? Dann zähl‘ nochmal genau durch, wieviele Geschwister du hast! Selbst mit einkommensstarken Eltern und mehr als zwei Geschwistern, die für’s BAföG interessant sind (s.o.), hast du gute Chancen, eine Förderung zu bekommen. Und: Seit August 2019 wurde das BAföG erhöht und bzgl. des Eltern-Einkommens viele positive Veränderungen vorgenommen. Hast du bisher nichts bekommen, ändert sich das im Wintersemester 19/20 womöglich. Das kriegst du aber nur raus, wenn du einen Antrag stellst.

4. Sogar ein Mini-BAföG spart Geld!

Solange dein errechneter BAföG-Betrag bei mindestens 10,- Euro pro Monat liegt, erhältst du von uns eine Bescheinigung, die dich von der GEZ-Gebühr befreit. Das ist immerhin eine Ersparnis von 210,- Euro im Jahr, also z.B. 630,- Euro im Bachelor-Studium. Für Humanmedizin-Studis sogar über 1.300,- Euro.

5. Prüfe die Lebenssituation deiner Eltern

Eltern gehen in Rente, Arbeitslosigkeit oder erkranken? Dann steht dir mehr BAföG zu. Denn sobald sich das Einkommen eines Elternteils verringert durch Rente, Umsatzeinbußen, Arbeitszeitverringerung, Arbeitslosigkeit oder Erkrankung, sollten sie uns ihr aktuelles Einkommen melden (Formblatt 7 | Download (PDF)) und wir berechnen deine Förderungshöhe neu, die dadurch steigen kann. Falls eure Eltern Fragen zu dem Prozedere haben, helfen wir ihnen gerne weiter.

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