Pressemitteilung 13 / 2016   ( zur Übersicht )

Podiumsdiskussion in der UniMensa des KStW


Köln braucht mehr günstige Studentenzimmer! Was muss geschehen?
19.09.2016, 18:30 Uhr, UniMensa

Köln, 7. September 2016
Das Wintersemester steht vor der Tür und auch in diesem Jahr kündigt sich wieder ein Ansturm auf die vorhandenen Wohnheim-plätze des Kölner Studierendenwerks an. Zahlreiche Studierende aus dem In- und Ausland suchen bezahlbare, oft auch möblierte, Unterkünfte im Stadtbereich. Zu Semesterbeginn werden jedes Jahr fieberhaft Notunterkünfte bereitgestellt und die Erstsemester verbringen nicht selten einen großen Teil ihrer ersten Zeit in Köln mit Wohnungssuche und WG-Castings.

Köln hat in NRW die niedrigste Versorgungsrate mit Wohnheim-plätzen für Studierende. In den letzten sechs Jahren ist die Zahl der Studierenden an staatlichen und privaten Hochschulen in Köln von ca. 70.500 auf rund 100.000 gestiegen. Das Wohnheimange-bot des WERKs ist leider nicht proportional mitgewachsen. So konnten im selben Zeitraum nur ca. 200 neue Plätze entstehen. Zurzeit hat das KStW ca. 4.800 Zimmer zur Verfügung. Jörg J. Schmitz der Geschäftsführer des KStW fordert: „Das KStW braucht mindestens 1.000 zusätzliche Plätze, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden!“


Seit Jahren bemüht sich das KStW um Bauplätze für neue Wohn-heime, doch auch die Förderprogramme des Landesbauministeri-ums (MBWSV) reichen nicht aus, um die hohen Grundstücksprei-se in Köln zu stemmen. Das Landeswissenschaftsministerium (MIWF) hat kürzlich weitere 40 Mio. € für Sanierungen der Wohnheime von Studierendenwerken bereitgestellt, doch diese Sanierungsmittel fließen nicht nach Köln und wären auch keine Lösung für die Aufgabe des WERKs die Wohnheimkapazitäten deutlich zu erhöhen. Für Neubauten gibt es leider keine Zuschüsse.


Das KStW sucht nach Lösungen und lädt zur Podiumsdiskussion:

19.09.2016, 18:30 Uhr
UniMensa, Zülpicher Str. 70, 50937 Köln


Auf dem Podium diskutieren:
Dirk Meyer, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung
Franz-Josef Höing, Stadt Köln,
Silke Gottschalk, Deutscher Mieterbund NRW,
Jana Thomas, AStA der Universität zu Köln,
Jörg J. Schmitz, Kölner Studierendenwerk AöR
Moderation: Britta Mersch, Journalistin.

Kontakt:
Ruth Schamlott, Unternehmenskommunikation/ Kultur & Internationales
Kölner Studierendenwerk
schamlott@kstw.de
0221 94265-327