Pressemitteilung 7 / 2014   ( zur Übersicht )

Bombenfund in Köln-Sülz


UniMensa Anlaufstelle für evakuierte Menschen

Durch den Bombenfund in Sülz am Do, 30. Januar, mussten 5.000 Kölner ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Darunter auch 378 Studierende, die eine der Wohnungen des Kölner Studierendenwerks im UniCenter bewohnen. Zentrale Anlaufstelle für alle Betroffenen war die UniMensa. Dort waren Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort, die Essensausgabe wurde bis 21.30 Uhr verlängert. Später versorgten die Malteser die Anwesenden mit Kaffee, Wasser und Erbsensuppe. In den Speisesälen saßen vor allen Dingen ältere Menschen, für die die Situation teilweise sehr belastend war. Daher ging Elfi Scho-Antwerpes zur Unterstützung der Betroffenen ab 23.30 Uhr durch die Mensa. "Ich will mich hier um die Menschen kümmern", erklärte die Kölner Bürgermeisterin.
Das Foyer der UniMensa wurde zum improvisierten Pressezentrum. Heribert Büth vom Ordnungsamt stand in ständigem Kontakt mit dem Sprengmeister, Jens Müller von der Feuerwehr informierte die Presse über den Stand der Evakuierung. Um 01.09 Uhr wurde die Bombe kontrolliert gesprengt. Anschließend konnten die Anwohner wieder zurück in Ihre Häuser.

Presse- und Interviewanfragen
Cornelia Gerecke, Pressesprecherin des Kölner Studierendenwerks
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