Pressemitteilung 5 / 2001   ( zur Übersicht )

Über 80.000 Studierende mehr haben jetzt Anspruch auf BAföG


Neue BAföG – Reform sorgt für eine massive Anhebung der Bedarfssätze. Das Kölner Studierendenwerk begleitet die Reform mit einer Plakataktion zum Semesterstart

Köln, 27. März 2001. Das neue Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) tritt am 01. April 2001 in Kraft. Die Bundesregierung mobilisiert rund 1,3 Milliar-den Mark jährlich mehr für Förderungsleistungen. Dadurch erhöhen sich die Ausgaben gegenüber 1998 um fast 50%.
Studierende die bisher bei Förderleistungen nicht berücksichtigt werden konnten, sollten jetzt einen Antrag stellen.

 

Wichtige Veränderungen der Reform sind:

  • Eine erhebliche Anhebung der Bedarfssätze, mehr als 80 000 Studierende erhalten zusätzlich Anspruch auf BAföG. Die Einkommensgrenze für Voll-förderung steigt bei einem Ehepaar mit zwei studierenden Kindern von 2 900 DM auf 3 900 DM brutto.
  • Die Anhebung des Förderhöchstbetrages von 1 030 DM auf 1 140 DM um rund 10 %. Der durchschnittliche Förderbetrag steigt somit von 640 DM auf 750 DM.
  • Kindererziehung wird künftig nicht nur bis zum 5. Lebensjahr des Kindes, sondern bis zum 10. Lebensjahr berücksichtigt. In Einzelfällen kann es we-gen Kindererziehung bis zu sieben Verlängerungssemester kommen. Diese Förderung ist ein Zuschuss der nicht zurückgezahlt werden muss.
  • Das Kindergeld wird zukünftig nicht mehr als Einkommen gerechnet.
  • Die Gesamtdarlehensbelastung wird auf 20 000 DM begrenzt.
  • Die Möglichkeiten ein Studium im Ausland unter Bezug von Förderungs-leistungen zu absolvieren und sogar abzuschließen wurden erheblich ver-bessert.


Pressekontakt:
Peter Becker, Leiter des Amtes für Ausbildungsförderung (Tel. 9 42 65-131)
Ruth Schamlott, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 9 42 65-114)
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