Start Up

der frühe Vogel… /
good morning kick /
auf die Plätze, fertig, los!
Komm doch auch zum Startpunkt:
lege deine Strecke fest und bestimme dein Tagesziel: Montag bis Freitag 8:30 bis 8:45 Uhr
Treffen im Gruppenraum der BKSA, Luxemburger Str. 181-183
Lernverabredungen treffen, Aufgaben konkretisieren, Lernort bestimmen, loslegen!

Von: Kölner Studierendenwerk

Lernletter 04/2010

 

Themenreihe: Tagesstruktur

Fällt es Ihnen auch immer wieder schwer, Ihren Tag zu strukturieren und zu organisieren? Merken Sie oft am Ende des Tages, dass Sie wichtige Dinge gar nicht erledigt haben? Haben Sie sogar Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen Dringendem und Nicht-Dringendem oder Wichtigem und Unwichtigem?

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um eine bessere Struktur in den Alltag zu bringen, z.B. Prioritäten festzulegen.

 

Das Eisenhower-Prinzip

 

Mit dieser Einteilung ist es möglich, Wichtiges von Unwichtigem und Dringendes von Nicht-Dringendem zu unterscheiden. Als „wichtig“ ist hier der Fokus auf die Erledigung der studienrelevanten Arbeiten zu Grunde gelegt.

Ziel dabei ist es, Wichtiges (Hausarbeit, Referatsausarbeitung, Lernen für Klausuren, Steuererklärung etc.) früh zu erledigen (zu planen, zu terminieren und Schritt für Schritt zu bearbeiten), und zwar bevor es Dringend („letzter Drücker“) wird. Denn dann kann es ohne Stress und Zeitdruck erledigt werden.

 

 

Dringend

Nicht dringend

Wichtig

 

 

Unwichtig

 

 

 

Beispiele zur Einteilung und dem emotionalen Erleben:

 

 

Dringend

Nicht dringend

Wichtig

hier sind Gefühle von Stress, Problem, Krise, begründeter aktueller Handlungsnotwendig-keit vorhanden, die Aufgaben müssen sofort erledigt werden: Abgabe von Arbeiten in wenigen Tagen, Verzug im Lernplan, Klausur übermorgen etc.

A-Aufgabe

Hausarbeit ohne Abgabetermin, Referat in zwei Monaten, Klausur in vier Wochen, Steuererklärung Ende Mai, …

Aufgaben die strategisch geplant werden sollten, um rechtzeitig ohne Stress fertig zu werden

 

B-Aufgabe

Unwichtig

statt sich den Uni-Aufgaben zu widmen: zum Friseur gehen, gründliches Aufräumen zu Hause, ausgiebige Internet-Recherchen, mehr Nebenjobstunden als derzeit erforderlich wäre … diese Aufgaben werden oft emotional als drängend erlebt, sind aber oftmals Ablenkung und Vermeidung… hier gilt es zu delegieren, reduzieren und / oder zu unterlassen

C-Aufgabe

Zeitfresser wie Internetnutzung über die studienrelevanten Aufgaben hinaus, TV / PC-Spiele über den erholenden Punkt hinaus, Beschäftigung mit Unterlagen die man nicht mehr benötigen wird …  diese Aktivitäten sollten stark reduziert oder sogar unterlassen werden, da sie oftmals weder studienbezogen noch erholsam sind (Ablenkung / Vermeidung)

D-Aufgabe

 

 

Das Ziel ist, jeden Tag, neben der Erledigung der A-Aufgaben, an mindestens einer B-Aufgabe zu arbeiten – besser etwas als gar nichts! – damit die wichtigen Aufgaben kontinuierlich bearbeitet werden und nicht irgendwann in die Kategorie „akut“ fallen. Die Aufgaben, die in die Bereiche C und D fallen, sollte man identifizieren und möglichst kurz halten, um die dadurch frei gewordene Zeit lieber in sinnvollere Aufgaben zu investieren.

Sind Aufgaben nach Prioritäten eingeteilt, können jeweils Reihenfolge und Zeiträume festgelegt werden, um sich mit ihnen zu beschäftigen. So entstehen im Tag bzw. in der Woche mehr Struktur und ein konkreter Handlungsrahmen. Die Aufgaben dann ernsthaft anzugehen ist dabei ein sehr wichtiger Aspekt, damit das „Verschieben auf später“ und der dadurch entstehende Stress nicht auftreten.

 

Seitenanfang

Zuletzt aktualisiert am 14.11.2012