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Lernletter 01/05

“Aller Anfang ist schwer – oder: wer fragt, gewinnt!“ 

Im folgenden Lernletter wollen wir Ihnen einige nützliche Tipps für Hausarbeiten und Examensarbeiten geben. Die Qual beginnt oft schon mit der Themen- und Literatursuche. Deshalb wollen wir heute damit beginnen.

Was ist eigentlich mein Thema?
Wissen Sie eigentlich schon, was genau Sie in Ihrer Arbeit herausfinden wollen?
Machen Sie sich zunächst klar, dass jede wissenschaftliche Arbeit die Antwort auf eine offene Frage ist. Diese Frage müssen Sie finden! Versuchen Sie also zu aller erst die Frage zu formulieren, die hinter Ihrem Thema steckt.
Manchmal genügt schon die einfache Umformung des Themas in eine „echte“ Frage, um zu erfahren, was wir herausfinden wollen:
So lässt sich etwa das Thema „Formen der Unternehmenskonzentration“ in die Frage fassen: „Welche Chancen und Risiken bergen unterschiedliche Formen der Unternehmenskonzentration?“
Schon diese einfache Umformung zeigt Ihnen, dass jede Frage das Thema interpretiert und präzisiert. Die Frage macht sichtbar, unter welcher Perspektive das gewählte Material behandelt wird. Die Frage legt außerdem den Schwerpunkt der Untersuchung fest.
Treffen Sie sich doch hin und wieder mit anderen Studierenden zum Brainstorming: verwandeln Sie Themen in Fragen. Sie werden feststellen, dass es nach einiger Zeit ganz leicht geht – und sogar Spaß macht!

Wie finde ich die richtige Literatur für mein Thema?
Die folgenden Tipps zur Literatursuche können Sie unabhängig von Ihrem Fach und Spezialgebiet ausprobieren:

¨       Schlagen Sie zunächst in einem Handwörterbuch oder Fachlexikon relevante Stichwörter zu Ihrem Themenbereich nach. 

¨       Hat Ihr Dozent/Ihre Dozentin ein Buch oder einen Aufsatz zu Ihrem Themenbereich veröffentlicht? Welche Literatur hat er/sie benutzt? 

¨       Nehmen Sie das neueste Buch oder den neuesten Artikel (Artikel sind meistens aktueller!) und gehen Sie den dort zitierten Forschungsbeiträgen nach. Dieses Schneeballsystem führt Sie zeitsparend zu der wichtigsten Literatur in Ihrem Arbeitsgebiet. Lediglich ganz aktuelle Neuerscheinungen erfassen Sie mit dieser Methode nicht. 

¨       Schmökern Sie regelmäßig in Periodika und Fachzeitschriften. Hier erfahren Sie den aktuellen Forschungsstand und stoßen auf anregende Fragen und Hypothesen. 

¨       Plündern Sie den Schlagwortkatalog Ihrer Bibliothek. Hier finden Sie Literatur nach inhaltlichen Schwerpunkten sortiert. Probieren Sie auf jeden Fall mehrere verwandte Schlagwörter aus. Ihre Ausbeute wird zwar geringer sein als bei einer Internetrecherche, aber dafür auch übersichtlicher. 

¨       Nutzen Sie die Internetrecherche für eine erweiterte Material- und Literatursuche. Besuchen Sie, wo nötig, eine Einführung in die Internetrecherche für Ihr Fachgebiet. Der Zeitaufwand lohnt sich allemal. Sie ersparen sich den Schock unübersehbarer Datenmengen und stundenlanges ergebnisloses Surfen. 

Lesen Sie im nächsten Lernletter, wie Sie sich schnell in der Flut der Forschungsliteratur zurechtfinden können! 

Zuletzt aktualisiert am 13.11.2012