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Lernletter 09/04

"Ich kann allem widerstehen - nur nicht der Versuchung!" (Oskar Wilde)
Über Ablenkungen und Alibiverrichtungen -

Viele von Ihnen werden auf die Frage nach dem bevorzugten Arbeitsplatz antworten: natürlich mein heimischer Schreibtisch!

Der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden hat auf den ersten Blick selbstverständlich unbestreitbare Vorteile:

  • kein Zeitverlust durch den Wechsel von Aufenthaltsorten
  • alle Arbeitsmaterialien sind sofort zur Hand und müssen nicht transportiert werden
  • die meisten von Ihnen arbeiten viel am Computer und verfügen über kein transportables "Schlepp"-Top
  • die heimische Atmosphäre ist vertraut und angenehm

Wer alle diese Vorteile für sein Arbeiten effektiv zu nutzen weiß, wird an dieser Stelle nicht weiter lesen müssen. -

Sie lesen dennoch weiter? Dann kennen Sie die großen Verführer, die zu Hause locken?

Das Telefon, der Fernsehapparat, der Kühlschrank, das Läuten des Briefträgers, die Zeitschrift vom Kiosk um die Ecke, ja sogar der nicht erledigte Abwasch in der Spüle, alles ist geeignet, die Aufmerksamkeit vom Schreibtisch weg gleichsam magisch umzulenken.

Eine Untergruppe dieser Ablenkungen sind die sog. Alibiverrichtungen: die ersatzweise Beschäftigung mit vermeintlich wichtigen Dingen zur Beruhigung des Gewissens ("Ich bin ja nicht untätig!"), allerdings zur falschen Zeit am falschen Ort!

Was können Sie dagegen tun?

Zuerst müssen Sie sich einmal Zeit nehmen und gewissenhaft prüfen, welches Ihre favorisierten Ablenker sind. Haben sie einen oder mehrere identifiziert, dann schreiten Sie zur Tat, diesen den Garaus zu machen. Der Trick dabei ist, klare Zeichen zu setzen, damit die Ablenkung unbequem wird! Hier ein paar Beispiele, die sich übertragen lassen:

 

Das Telefon: Es steht auf dem Schreibtisch und klingelt, wenn Sie sich konzentrieren wollen. Sie sind aber keineswegs böse, sondern dankbar für die willkommene Ablenkung. Sie wollen das ändern? Nur den Anrufbeantworter einschalten hilft oft nicht: die Neugier ist doch zu groß und Sie hören ihn sofort ab. Da hätten Sie auch gleich selbst telefonieren können.

  • Ziehen Sie den Stecker aus der Wand
  • Wickeln Sie das Kabel mehrfach um das Gerät
  • Stellen sie es in einen Schrank
  • Schließen Sie den Schrank ab

 

Der Fernseher: Oft kann er bequem vom Arbeitsplatz aus gesehen und eingeschaltet werden. Spannende Dokumentationen, aktuelle Nachrichten oder schlicht harmlose Berieselung ziehen Ihre Aufmerksamkeit auf sich, und das oft stundenlang.

  • Legen Sie die Fernbedienung in den Schrank zum Telefon.
  • Legen Sie das Antennenkabel in den Schrank zur Fernbedienung und zum Telefon.
  • Legen Sie die Fernsehzeitschrift in den Schrank zum Antennenkabel, der Fernbedienung und dem Telefon.
  • Hängen Sie eine Decke über das Gerät, wie über einen Vogelkäfig.

 

Die Mitbewohner: Sie klopfen an und stören mit Fragen, Wünschen, Anliegen, einer Tasse Tee oder der Einladung zum gemeinsamen Klönen in der Küche.

  • Informieren sie Ihre Mitbewohner über Ihre regelmäßigen Arbeitszeiten.
  • Hängen Sie ein Schild an Ihre Tür: Bitte nicht stören. Ich arbeite.
  • Machen Sie Ihre Mitbewohner zu Komplizen Ihres Arbeitswunsches: vereinbaren Sie mit Ihnen eine kleine Strafarbeit, wenn Sie sich dennoch von anderen Dingen haben ablenken lassen, z.B. einmal extra Küchendienst. Wenn Sie dann nicht verbindlich bleiben - Ihre Mitbewohner werden es sicher sein!

Und wem das alles noch nicht weiter hilft - der muss den nächsten Lernletter lesen!

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Last Updated on Tuesday, 13 November 2012 16:11