
Mittagszeit am 8. Juli in der Mensa Zülpicher Straße. Mitten im Gastro-Betrieb diskutieren Kölner Studierendenwerk, Vertreter*innen des Verwaltungsrats und Studierende über die Weiterentwicklung der Hochschulgastronomie. Spielerischer Einstieg: Provokante Thesen, die in der Mensa und auf Instagram verbreitet wurden. „Ab 2028: kein Fleisch mehr in den Mensen“, Mensen werden bald ohne Personal betrieben“, „Die Mensa goes minimal: Ein Gericht, fertig“ und viele Thesen mehr.
Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Werks, und Mareike Wiggers, Leiterin der Hochschulgastronomie, stellten die landesweite Untersuchung der Hochschulgastronomien durch die Firma SODA vor. Im Anschluss präsentierten sie die abgeleiteten Maßnahmen und korrigierten auch die eine oder andere These. Denn auch weiterhin werden Menschen das Geschäft der Hochschulgastronomie prägen! Beim Angebot wird es zum 1.9. einen entscheidenden Wandel geben. Dann verabschieden wir uns von der gewohnten Menüstruktur und bieten unsere Speisen „modular“ an. Das bedeutet, jede/r sucht sich nur das aus und bezahlt auch nur, was gewünscht ist, bspw. ein Tellergericht oder auch nur eine Vorspeise. So wird das Speisenangebot flexibler und bedarfsorientierter für Studierende und Beschäftigte.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch allgemeine Fragen der Finanzierung des Kölner Studierendenwerks diskutiert, bspw. die Entwicklung des Landeszuschusses und der Stellenwert von (bezahlter) Werbung. Hier Eindrücke vom Tag: