
Der von den Verwaltungsratsvorsitzenden der Studierendenwerke NRW formulierten Position schließe ich mich als Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks ausdrücklich an. Sie verdeutlicht, wie zentral ein sicheres und offenes Studienumfeld ist, in dem sich alle Studierenden willkommen fühlen. Ein erfolgreiches Studium braucht neben guten Rahmenbedingungen vor allem Respekt, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung. Diese Werte bestimmen auch das Handeln des Kölner Studierendenwerks und leiten die verlässliche, bedarfsgerechte Unterstützung der Studierenden. Vielfalt, Toleranz und internationale Zusammenarbeit sind Grundlage unseres Campuslebens. Menschen aus aller Welt gestalten im Kölner Studierendenwerk täglich eine weltoffene und soziale Hochschullandschaft – darauf sind wir stolz.
Für das Engagement und das klare Signal danke ich allen Verwaltungsratsvorsitzenden, in besonderer Weise unserer Verwaltungsratsvorsitzenden, Hannah Schulze Zurmussen.
Gut und sicher studieren
Als Vorsitzende der Verwaltungsräte der Studierendenwerke in NRW engagieren wir uns für ein soziales Umfeld, in dem junge Menschen gut und sicher studieren können. Die Bedürfnisse der Studierenden stehen im Mittelpunkt unseres Wirkens.
Wir bekennen uns klar zu einer Willkommenskultur für Studierende jeder Herkunft und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Die Internationalisierung der Hochschulen unterstützen wir ausdrücklich. Miteinander und voneinander zu lernen, ist eine wichtige Grundlage für ein respektvolles und friedliches Miteinander in unserer globalisierten Welt. Die Wissenschaftsfreiheit der Hochschulen ist hierfür ein hohes Gut, das durch unser Grundgesetz geschützt ist. Der offene Diskurs innerhalb der Hochschulen ist eine Voraussetzung dafür, gesellschaftliche Verantwortung entwickeln zu können und bildet zugleich eine Grundlage für eine offene, vielfältige Gesellschaft.
Wir stellen uns in aller Deutlichkeit gegen Ideologien und politische Strömungen, die die freiheitlich-demokratischen Grundwerte missachten und das vielfältige und tolerante Zusammenleben schwächen. Sie brechen mit den Grundlagen, die einen respektvollen Diskurs erst ermöglichen. Deswegen lehnen wir jede Form der Zusammenarbeit mit politischen und gesellschaftlichen Akteuren und Parteien ab, die rechtsstaatliche Prinzipien und die Achtung der Würde jedes Menschen verletzen und damit jede tragfähige Kooperation im demokratischen Rahmen verhindern.
Wir fordern die Geschäftsführungen aller Studierendenwerke in NRW auf, sich dieser Positionierung anzuschließen.
Neben den Geschäftsführungen sind die Verwaltungsräte das zweite Organ der Studierendenwerke in NRW. Sie werden nicht durch die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW (ARGE), dem Zusammenschluss der Geschäftsführungen, vertreten.
Für die Vorsitze der Verwaltungsräte der Studierendenwerke NRW:
Dr. Swantje Eibach-Danzeglocke, Aachen
Christian Osinga, Bielefeld
Ron Agethen, Bochum
Paul Ludwig, Bonn
Simon Waimann, Dortmund
Andreas Meske, Düsseldorf
Pascal Winter, Essen-Duisburg
Hannah Schulze Zurmussen, Köln
Sebastian Schick, Münster
Simone Probst, Paderborn
Marius Wötzel, Siegen
Dietmar Bell, Wuppertal