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Zuschuss für Studierende
Corona Überbrückungshilfe

BMBF-Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen startet wieder

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis September 2021 erneut mit Zuschüssen. Das Kölner Studierendenwerk übernimmt vor Ort eigenverantwortlich die Online-Antragsprüfung und -bearbeitung deiner Überbrückungshilfe. Individuelle Fragen zu deinem Antrag (Statusanfragen ausgenommen!) kannst du per Mail an folgende Adresse senden: ueberbrueckungshilfe-studierende@kstw.de.
Bitte schicke uns über diese Adresse keine fehlenden Unterlagen! Sollten uns Unterlagen für die Bearbeitung deines Antrages fehlen, werden wir dich über das Antragsportal um Nachreichung bitten.

Achtung: Die Überbrückungshilfe kann ab dem 20. November 2020 ausschließlich online über das Antragsportal beantragt werden.

4 Tipps zur schnelleren Antragsstellung

Stand: 10.02.2021

Schnellcheck – Deine Chancen auf Überbrückungshilfe
Finde in 10 Sekunden heraus, ob du eine Überbrückungshilfe erhalten kannst
Schnellcheck – Deine Chancen auf Überbrückungshilfe

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Höchstwahrscheinlich hast du eine Chance auf Überbrückungshilfe, wenn du:

  • an einer staatlichen oder staatlich anerkannten (Fach-)Hochschule in Deutschland eingeschrieben bist
  • NICHT an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen studierst
  • ein Vollzeit-Studium betreibst und nicht beurlaubt bist
  • NICHT ein berufsbegleitendes bzw. duales Studium absolvierst oder Gasthörer*in bist
  • dich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befindest
  • weniger als 500 Euro zum Zeitpunkt der Antragstellung auf deinem Konto hast
  • in dem Monat, in dem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast, zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen, bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest
  • dich nachweislich um eine alternative Einnahmequelle bemüht hast und min. 2 Bewerbungsinitiativen nachweisen kannst
✔ Du konntest alle Punkte mit Ja beantworten?

Super, dann sind die Basics schon mal geklärt. Jetzt möchtest du natürlich wissen, wieviel Geld du genau bekommen kannst? Stelle deinen Antrag direkt online.

✘ Ein oder mehrere Punkte musstest du mit Nein beantworten?

Dann kontaktiere uns am besten per Mail unter ueberbrueckungshilfe-studierende@kstw.de.

Vielleicht gibt es auch andere Finanzhilfen. Dazu beraten Dich gerne unsere Sozialberater*innen. Sie sind für dich montags, dienstags, mittwochs und freitags telefonisch in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr erreichbar unter 0221 168815-30. Und denk daran: irgendetwas geht immer

Hinweis: Bitte fülle deinen Antrag sorgfältig aus und versuche fehlerhafte Angaben vollständig zu vermeiden. Das ist für eine erfolgreiche Antragsstellung unabdingbar!

Download PDF | Flowchart Ablauf der Überbrückungshilfe

Download PDF | Technische Hinweise zur Online-Antragsstellung

 

 

 

Ganz fix online
Antragsplattform

Übersichtlich, schnell, papierlos! (Du benötigt einen anderen Browser als den Internet Explorer)

Häufige Fragen
FAQs für Studierende

Das Wichtigste vorab:

  • Mit seiner Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende September 2021 denjenigen Studierenden helfen, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen.
  • Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind.
  • Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten.
  • Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.
  • Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten und möge bitte keinen Antrag stellen.
  • Der Antrag kann jeweils für den aktuell laufenden Monat gestellt werden, für jeden weiteren Monat muss ein Folgeantrag gestellt werden.
  • Das Studenten- bzw. Studierendenwerk, bei dem du deinen Antrag online einreichst, entscheidet auf der Basis der Angaben, die du im Antrag machst, über die Zusage des Zuschusses innerhalb der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Reihenfolge der Antrags-Bearbeitung richtet sich grundsätzlich nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Unterlagen beim jeweiligen Studenten- bzw. Studierendenwerk. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet.
  • Ein Anspruch auf Zusage der Überbrückungshilfe besteht nicht. Dies bestätigst du mit der Antragstellung über die Anerkennung der zusätzlichen Nebenbestimmungen.
  • Der Antrag kann nur online gestellt werden. Bitte nutze die aktuellste Version der Internet-Browser Chrome, Firefox oder Opera – oder die aktuellen Standardbrowser mobiler Endgeräte. Wenn du Edge als Browser nutzt, aktualisiere bitte auf Edge Chromium ab Version 83.x. Versionen des Internet Explorers werden nicht unterstützt.
  • Anträge werden an das Studenten- oder Studierendenwerk gerichtet, das für die Hochschule in Deutschland zuständig ist, an der du studierst. Bei einer Hochschule mit mehreren Standorten ist das Studenten- oder Studierendenwerk am Hauptsitz deiner Hochschule zuständig. Für Hochschulen ohne zuständige Studierenden- und Studentenwerke legt das Deutsche Studentenwerk ein zuständiges Studierenden- oder Studentenwerk fest. Solltest du deine Hochschule in Deutschland (Hochschule, nicht: andere Schulformen) nicht in der nachfolgenden Liste finden, sende bitte eine E-Mail an ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de

Alle Fragen zur Überbrückungshilfe werden im folgenden Aufklappmenü beantwortet.

Stand 14.06.2021

1. Welche Hilfsangebote der Bundesregierung werden als Überbrückungshilfe für Studierende bezeichnet?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung versteht unter Überbrückungshilfe für Studierende zweierlei:
• die Zinsbefreiung des KfW-Studienkredits bis Ende sowie die Öffnung des KfW-Studienkredits für ausländische Studierende
• diesen Zuschuss für Studierende in akuter pandemiebedingter Notlage über das Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

 

2. Für welche Studierenden ist diese Überbrückungshilfe gedacht, was sind die Voraussetzungen?

Mit dieser Hilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Das gilt für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen.
Einen Antrag können Studierende stellen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind.
Nicht antragsberechtigt sind Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, zum Beispiel an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, Gasthörer*innen, Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.
Die Überbrückungshilfe ergänzt die bisher ergriffenen Initiativen der Bundesregierung zur Unterstützung von Studierenden in der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Ausnahmesituation. Das BAföG oder der KfW-Studienkredit können längerfristige Unterstützung bieten.
In dem Monat, in dem du diese Überbrückungshilfe beantragst, darfst du als Student oder Studentin keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zum laufenden Lebensunterhalt beantragt hast, zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest.

3. Was bekomme ich, wieviel bekomme ich?

Wenn du dich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befindest, zum Beispiel, weil dein Nebenjob weggebrochen ist und du bisher keinen neuen Nebenjob finden konntest, kannst du vom Studierendenwerk, das für deine Hochschule zuständig ist, zwischen 100 bis 500 Euro pro Monat Zuschuss vom Staat bekommen.

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der pandemiebedingten, individuellen Bedürftigkeit und wird so berechnet:
Kontostand                                            Überbrückungshilfe
weniger als 100,00 €                                500,00 €
zwischen 100,00 € und 199,99 €           400,00 €
zwischen 200,00 € und 299,99 €           300,00 €
zwischen 300,00 € und 399,99 €           200,00 €
zwischen 400,00 € und 499,99 €           100,00 €


Entscheidend ist der Kontostand am Vortag der Antragstellungbzw. letzten Bankarbeitstag vor der Antragstellung. Das bedeutet beispielsweise: Wenn du den Antrag am 25. November 2020 stellst, ist der Kontostand vom 24. November 2020 relevant.
Nach der Prüfung deines Online-Antrags wird dir per E-Mail mitgeteilt, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhälst.

 

4. Das heißt, wenn ich 500 oder mehr als 500 Euro auf dem Konto habe, bekomme ich nichts?

Ja, so ist es in den Kriterien vorgegeben. Diese Überbrückungshilfe ist für akute Notlagen vorgesehen.

5. Wie hoch dürfen meine sonstigen monatlichen Einnahmen sein, um noch antragsberechtigt zu sein?

Einer Beantragung der Überbrückungshilfe stehen monatliche Einnahmen dann nicht entgegen, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung eine nachweisbare pandemiebedingte Notlage besteht und du versicherst, dass du keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für vergleichbare pandemiebedingte Unterstützungsmöglichkeiten gestellt hast, etwa von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen bzw. aus bereits gestellten Anträgen diesen Monat keine Einnahmen erwartest. Ausgenommen von der Anrechnung sind Unterstützungsleistungen, die nicht dem laufenden Lebensunterhalt dienen, sondern z.B. für einmalige Anschaffungen wie der Technikfonds des Landes Berlin oder betriebliche Hilfen für Soloselbständige.

6. Wie und wo beantrage ich diese Überbrückungshilfe?

Den Antrag stellst du online auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de. Dein Antrag wird direkt an das für dich zuständige Kölner Studierendenwerk weitergeleitet und dort bearbeitet.
Wichtig ist, dass du angibst, an welcher Hochschule in Deutschland du studierst. Bei Hochschulen, die Zweigstellen oder Standorte in weiteren Städten haben, ordnet das System nach dem Hauptsitz der Hochschule ein Studenten- oder Studierendenwerk zu. Fülle bitte die Online-Antragsmaske aus. Das für dich zuständige Kölner Studierendenwerk prüft deinen Antrag und teilt dir mit, ob und wann du wieviel Überbrückungshilfe erhälst.

7. Ab wann kann ich meinen Antrag stellen?

Du kannst deinen Antrag für jeden laufenden Monat einmalig stellen. Der Tag der Antragstellung im betreffenden Monat steht dir dabei frei.  

8. Warum finde ich in der Liste meine Hochschule nicht?

Wenn du deine Hochschule nicht finden kannst, liegt es vielleicht an der Schreibweise. Der Name der Hochschule muss vollständig und korrekt geschrieben sein –keine Abkürzung. Du kannst auch nach dem Hauptsitz der Hochschule suchen.

Einen Antrag können Studierende nur dann stellen, wenn sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind und ihren Hauptwohnsitz sowie gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Nicht antragsberechtigt sind dagegen Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, zum Beispiel an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, Gasthörer/-innen und Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen, ebenso Studierende an einer Hochschule im Ausland.

Wenn du an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland studierst und deine Hochschule im Antragsportal dennoch nicht finden kannst, schreibe bitte eine E-Mail ans Deutsche Studentenwerk an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de – du erhältst dann vom Deutschen Studentenwerk eine Antwort.

9. Was muss ich nachweisen? Welche Unterlagen muss ich online einreichen?

  • Die Immatrikulationsbescheinigung deiner Hochschule in Deutschland für das Sommersemester 2021
  • Deinen Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung. Studierende aus dem Ausland, deren Aufenthaltsberechtigung zum Zwecke des Studiums sich gemäß § 16 Aufenthaltsgesetz ergibt, legen bitte ihren gültigen Aufenthaltstitel vor.  
  • Eine Bankverbindung in Deutschland, über die du eine Verfügungsberechtigung hast.
  • Deine Erklärung, dass du für den Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zur Bestreitung deines Lebensunterhalts erhältst bzw. im laufenden Monat erwartest (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen). Als pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeit gilt auch Kurzarbeitergeld in der aktuellen durch CoVid-19 bedingten Ausnahmesituation.
  • Deine Erklärung, warum du dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten. Die Gründe für die Notlage müssen im Antragsmonat bis zum Tag vor der Antragstellung oder in den beiden Vormonaten entstanden sein. Liegt der Eintritt der pandemiebedingten Notlage länger zurück, musst du aktuelle eigene Bemühungen dokumentieren, die zu einer verbesserten finanziellen Situation in absehbarer Zeit führen können. Zu weiteren Einzelheiten hierzu siehe Frage 10.
  • Die Kontoauszüge für alle Konten auf die du kurzfristig Zugriff hast, chronologisch lückenlos nach Datum sortiert für den vollen Kalendermonat vor Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag bzw. letztem Banktag vor der Antragstellung. Zu weiteren Einzelheiten siehe Frage 14.
  • Deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu rechnen ist

10. Was heißt „Nachweis der pandemiebedingten finanziellen Notlage“

  • Mit der Überbrückungshilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten, finanziellen Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können.
  • Zum Nachweis müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 
    1. der Kontostand aller deiner zuzuordnenden Konten liegt bei unter 500 €
    2.die Notlage ist durch den pandemiebedingten Wegfall von Einnahmen im Antragsmonat oder einem der beiden Vormonate entstanden
  • Dieser pandemiebedingte Wegfall von Einnahmen kann eingetreten sein durch folgende Gründe und muss entsprechend nachgewiesen werden:
    1. die Kündigung oder ein Nachweis über das Ruhen des Arbeitsverhältnisses durch den/die Arbeitgeber oder, falls Kündigung oder Nachweis nicht zu erbringen sind, eine entsprechende Selbsterklärung, aus der sich insbesondere Dauer und Umfang des bisherigen Arbeitsverhältnisses bzw. der Arbeitsverhältnisse, Grund und Umstände der Kündigung bzw. Kündigungen ergeben, und/oder
    2. die dokumentierte Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bei verschiedenen Arbeitgebern für den Zeitraum vor Antragstellung, Ausnahmsweise können in einer Selbsterklärung die Bewerbungen und Ablehnungen dargelegt werden, falls diese pandemiebedingt nicht beigebracht werden können, und/oder
    3. eine Selbsterklärung zum Wegfall der selbstständigen Erwerbstätigkeit (Auftraggeber, Art und Umfang der Tätigkeit; Angabe, welche Aufträge in welchem Umfang entfallen sind; Umfang der weggefallenen Einnahmen) und/oder
    4. eine Selbsterklärung zum Wegfall der Unterhaltszahlung der Eltern (Angabe, welche Unterhaltszahlungen wann, in welchem Umfang und aus welchen Gründen entfallen sind).
  • Wenn dieser Grund für den pandemiebedingten Wegfall von Einnahmen länger als 2 Kalendermonate vor Antragstellung zurückliegt, also z.B. bei Antrag im April 2021 ist die Kündigung des Jobs zum 31.1.2021 erfolgt, dann müssen Sie aktuelle eigene Bemühungen dokumentieren, die pandemiebedingte Notlage zu verbessern (z.B. Nebenjobbewerbungen, Angebote bei Selbständigkeit). Aktuell heißt: im Zeitraum der beiden Kalendermonate vor dem Antragsmonat und bis zum Antrag.

11. Mein Arbeitsvertrag ruht nur, ist nicht gekündigt, muss ich trotzdem nach alternativen Jobs suchen ?

Siehe auch Frage 10 dazu: Wenn der Grund länger als 2 Kalendermonate vor Antragstellung zurückliegt, dann müssen aktuelle eigene Bemühungen (z.B. zwei Nebenjobbewerbungen, Angebote bei Selbständigkeit) dokumentiert werden, die pandemiebedingte Notlage zu verbessern. Ruht also der Arbeitsvertrag z.B. bei Antrag im April 2021 schon seit Januar 2021 gilt das gleiche wie bei Kündigung: dann musst du entsprechende aktuelle Bemühungen dokumentieren, also im Zeitraum der beiden Kalendermonate vor Antrag bzw. im laufenden Monat bis zur Antragstellung. 

Das nachgewiesene Vertrösten des Arbeitgebers bei ruhendem Arbeitsverhältnis wird aber als eine Bemühung, also als eine. Bewerbung gewertet – vorzulegen wäre gemäß 5.4.5 Richtlinie dann noch eine weitere Bewerbung bei einem anderen Arbeitgeber.

12. Was müssen die Selbsterklärungen beinhalten?

  1. Bei erfolglosen Bewerbungsinitiativen:
    • Kontaktierte Arbeitgeber/innen (inkl. konkreter Ansprechpersonen bzw. Organisationseinheiten)
    • Datum der erfolglosen Bewerbungen und der Absagen
    • Erwarteter Stellenumfang und die erwartete Einnahme
    • Begründung, warum Bewerbungen und Ablehnungen nicht durch entsprechende Dokumente dargelegt werden können
  2. Bei Wegfall oder Einschränkung der selbständigen Tätigkeit:
    • Ehemalige Auftraggeber/innen
    • Art und Umfang der selbständigen Erwerbstätigkeit, insbesondere Angabe, welche Aufträge in welchem Umfang weggefallen sind
    • Durchschnittliches Einkommen aus selbständiger Tätigkeit vor der Corona-Pandemie (also vor März 2020)
    • Umfang der weggefallenen Einnahmen aufgrund der Pandemie oder - falls sich dies als Prozess seit März 2020 entwickelte -  die Darlegung des Auftragsrückgangs (finanziell und zeitlich)
  3. Bei Wegfall oder Einschränkung der bisher erhaltenen Unterstützung:
    • Von wem in welcher Höhe bis wann Unterhaltszahlungen stattfanden
    •  Spezifizierung des Grundes des Ausfalls bzw. der Kürzung der Unterhaltszahlung
    • Bei der Kürzung der Unterhaltszahlung soll auch die Höhe der aktuellen Unterhaltszahlung dokumentiert sein
  4. Bei pandemiebedingtem Entfall oder Einschränkung der Erwerbstätigkeit:
    • Dauer und Umfang des bisherigen Arbeitsverhältnisses bzw. der bisherigen Arbeitsverhältnisse
    • Grund und Umstände der Kündigung bzw. Kündigungen
    • Name der/des ehemalige/n Arbeitgeber/s
    • Dauer der gekündigten Tätigkeit/en
    • Genaue zeitliche Angaben der Kündigung (inkl. letzter Arbeitstag)
    • Durchschnittliches Einkommen aus dem/den früheren Arbeitsverhältnis/sen
    • Darlegung, warum dies nicht durch entsprechende Dokumente dargelegt werden kann

13. Kann ich bestimmte Angaben in meinem Personalausweis schwärzen?

Ja. Nur Unterlagen für den Nachweis der pandemiebedingten Notlage müssen lückenlos eingereicht werden. Angaben im Personalausweis, die nicht unmittelbar dem Nachweis von Identität und Adresse dienen, etwa der Geburtsort oder die Religionszugehörigkeit, können geschwärzt werden.

14. Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist mit meinem Bausparvertrag oder Mietkautions-Konto?

  • Zum Nachweis, dass du dich wegen der Pandemie in einer finanziellen Notlage befinden, musst du lückenlos die Auszüge aller deiner Konten vorlegen, auf deren Guthaben du aktuell kurzfristig zugreifen kannst. Das sind alle Konten auf die du ein Allein – oder zumindest ein Mitverfügungsrecht hast.
  • Bitte gebe alle deine kurzfristig zur Verfügung stehenden Konten (z. B. Giro-Konto, Online-Guthaben, Wertpapierdepots u. ä.) an. Angeben musst du die Kontoauszüge für alle Konten (inkl. Zahlungsdienstleister wie paypal, amazon payments), auf die du kurzfristig Zugriff hast, chronologisch lückenlos nach Datum sortiert für den vollen Kalendermonat vor Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag bzw. letztem Banktag vor der Antragstellung. Umsatzanzeigen anstelle eines Kontoauszuges werden akzeptiert, sofern die Zahlungsbewegungen daraus lückenlos erkennbar sind.
  • Das gilt auch für Depots, wie Aktiendepots, Wertpapierfonds/-depots oder BitCoinDepots.
  • Hast du bei längerfristigen Sparkonten einen monatlichen Verfügungsrahmen, so ist dieser mit zu berücksichtigen.
  • Ausgenommen sind Kontonachweise zu Sparverträgen (zum Beispiel Bausparverträge in der Ansparphase) oder sonstige Konten, auf die kein kurzfristiger Zugriff, d.h. im laufenden Monat, möglich ist (beispielsweise Mietkautionskonten oder Treuhandkonten). Diese müssen nicht eingereicht werden. Achtung: Bei sog. „Sperrkonten“, die zum Finanzierungsnachweis für ausländische Studierende dienen, ist aber ein Zugriff im laufenden Monat in festgelegter Höhe möglich, sie müssen daher angegeben werden– wobei eine Erklärung zu dem am Vortag bzw. Banktag vor der Antragstellung im Antragsmonat noch frei zugänglichen Betrag abgegeben werden muss.   
  • Auch Online-Konten, beispielsweise bei Comdirect oder bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal, Amazon Payment etc. musst du angeben, wenn sich darauf kurzfristig verfügbares Guthaben befindet, beziehungsweise erklären, dass du kein Guthaben auf solchen Konten hast.
  • Falls ein Wohngemeinschafts-Mietenkonto auf einen Mitbewohner (Antragsteller auf Zuschuss), oder auch auf alle Bewohnernamen läuft, sollte das Konto angegeben werden und erklärt werden, wie das WG-Konto funktioniert – daraus ergibt sich dann die (ggf. anteilige) Zurechenbarkeit des Guthabens.
  • Für alle anderen Konten, auf die du kurzfristig, also im laufenden Monat, keinen Zugriff hast bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden, reicht das Ankreuzen folgender Erklärung im Antrag: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“
  • Aus den Unterlagen muss ebenfalls erkennbar sein, dass der Antragssteller ein Verfügungsrecht (mindestens Mit-Verfügungsrecht) über das inländische Konto hat, auf das der Zuschuss überwiesen werden soll.
  • Ein Darlehen/Kredit darfst du nur in der Höhe angeben, in der eine Rückzahlungsverpflichtung für den Antragsmonat tatsächlich verbindlich fällig ist. Wenn derlei Rückzahlungen in Bar erfolgen, sollte eine Nachweisführung nicht nur über eine Selbsterklärung sondern auch über eine Bestätigung des Zahlungsempfängers erfolgen

15. Meine Eltern unterstützen mich immer mit Bargeld; wie soll ich das anhand meiner Kontoauszüge darstellen?

Dazu musst du eine begründete Eigenauskunft hochladen, in der du Folgendes angeben musst:

  • Welche Unterhaltszahlungen wurden gewährt?
  • Wann wurden sie gewährt?
  • In welchem Umfang (welcher Höhe) wurden sie gewährt?
  • Warum sind sie entfallen?

16. Wie wird sichergestellt, dass ich den Antrag für mich selbst stelle?

Du musst im Laufe des Online-Antrags unter anderem mehrmals ein Foto von dir selbst hochladen, einmal mit deinem Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebescheinigung), und es gibt einen weiteren Prüfschritt mit einem automatisch generierten Zahlen-Code, der an deine E-Mail-Adresse versandt wird. So werden Missbrauch und Betrug verhindert.

17. Ich habe vergessen, etwas hochzuladen, als ich den Antrag gestellt habe. Kann ich das noch nachreichen?

Nein. Nachträgliche Einreichungen sind nicht möglich.
Achte daher im Antragsprozess darauf, dass du die richtigen Unterlagen vollständig hochgeladen hast, bevor du den Antrag absendest. Die Unterlagen werden dir unmittelbar nach dem Hochladen angezeigt, und du kannst diese, falls sie falsch oder nicht lesbar sind, löschen bzw. austauschen. Du kannst auch, bevor du den Antrag versendest, noch einmal zurückgehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumente überprüfen. Solltest du die Unterlagen nicht sofort zur Hand haben, unterbrich die Bearbeitung des Antrags und logge dich später wieder ein, damit du die richtigen Unterlagen hochlädst. Du solltest den Antrag erst absenden, wenn er vollständig bearbeitet ist!
Im Online-Antragsprozess wird dir beim Hochladen der Unterlagen automatisch angezeigt, ob und wann dein Antrag vollständig ist.

18. Wann erfahre ich, ob und wie viel Überbrückungshilfe ich erhalte?

Du kannst dich jederzeit auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de einloggen und nachsehen, wie der Bearbeitungsstand deines Antrags beim für dich zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk ist. Klicke hierzu auf "LOGIN" auf der Startseite und gib die E-Mail-Adresse an, die du für die Antragstellung genutzt hast. Du erhälst einen 6-stelligen „Token“ bzw. Code per E-Mail; mit dem du auf deine Antragsinformationen zugreifen kannst.
Wenn dein Studenten- oder Studierendenwerk deinen Antrag abschließend bearbeitet hat, erhälst du an die E-Mail-Adresse, mit der du beim Portal registriert sind, eine Nachricht.
Wenn du dich dann ins Antragsportal einloggst, erfährst du, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhälst. Auch hierzu klickst du wieder auf "LOGIN" auf der Startseite und nutzt den 6-stelligen Token/Code, den du per E-Mail erhälst.
Wichtig: Diese E-Mail-Benachrichtigung erhälst du direkt vom Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de, nicht vom Studenten- oder Studierendenwerk, das deinen Antrag bearbeitet hat.
Bitte sieh von Anrufen oder Nachfragen bei deinem Studenten- oder Studierendenwerk ab.
Wie rasch du diese Benachrichtigung vom System erhälst, hängt davon ab, wie viele Anträge beim Studenten- oder Studierendenwerk eingehen. Die Kolleginnen und Kollegen bemühen sich, die Anträge zügig zu bearbeiten. Viele Studenten- und Studierendenwerke haben dafür eigene Teams gebildet.
Solltest du eine Zusage erhalten, wird dir voraussichtlich innerhalb einer Woche das Geld auf dein Konto überwiesen.

19. Kann ich öfter als einmal einen Antrag stellen?

Ja. Diese Überbrückungshilfe wird monatlich gewährt. Du kannst also in jedem Monat einen Antrag stellen. Wenn deine Notlage länger andauert als einen Monat, kannst du einen erneuten Antrag im Folgemonat stellen, also jeweils für den entsprechenden Monat bis September 2021.

20. Muss ich bei jedem Wiederholungsantrag alles nochmal einreichen?

Nein; bei einem Wiederholungsantrag musst du lediglich nochmal einreichen:

  • Deine Erklärung, dass du für den aktuellen Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest
  • Deine Erklärung zu deiner pandemiebedingten Notlage muss sich auf den aktuellen Monat der Antragsstellung beziehen; dafür sind neue bzw. aktuelle Nachweise oder Selbsterklärungen hochzuladen
  • einen Kontoauszug, der lückenlos an den Kontoauszug seit der letzten Antragstellung bis zur aktuellen Antragstellung anschließt.
  • Zwei neue Bewerbungsinitiativen aus den zwei vollen Monaten vor Antragsstellung, bis zum Tag vor Antragstellung, da jede Bewerbungsinitiative nur einmalig genutzt werden kann.

21. Ich habe bereits im Sommer 2020 Überbrückungshilfe erhalten; kann ich meine Zugangsdaten vom letzten Mal wieder nutzen?

Wenn du weiterhin an der Hochschule eingeschrieben bist, an der du bereits im Zeitraum Juni bis September 2020 immatrikuliert warst, dann nutze bitte weiterhin deine Zugangsdaten aus dem Sommer. Das heißt: Logge dich bitte auf dem Portal mit deiner bereits in den Sommermonaten 2020 registrierten E-Mail-Adresse ein und stelle einen Folgeantrag für November 2020 oder die folgenden Monate.

Hast du zwischenzeitlich die Hochschule gewechselt, dann erstelle bitte mit der neuen E-Mail-Adresse deiner aktuellen Hochschule eine neue Antrags-ID. Du durchlläufst dann nochmals die Antragsphase der Identitätsverifikation und verfügst dann über zwei Antrags-IDs auf dem Portal. Da deine E-Mail-Adresse mit einer Antrags-ID verknüpft ist, ist es wichtig, dass du stets die richtige E-Mail-Adresse zum Login auf dem Portal verwendest und im richtigen Antragsprofil Bearbeitungen und Antragsstellungen vornimmst.

22. Ich habe bereits im Sommer 2020 einen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt, in der Zwischenzeit aber die Hochschule gewechselt. Ich habe jetzt auch eine neue Hochschul-E-Mailadresse. Was gilt für mich?

Stelle bitte deinen Antrag auf Überbrückungshilfe ab November 2020 mit deiner neuen Hochschul-E-Mail-Adresse neu. Du erhälst dann eine neue Antrags-ID, für deinen Antrag oder deine Anträge ab November 2020. Mit dieser neuen Antrags-ID kannst du ab November 2020 im Antragstool die Bearbeitung verfolgen. Deine „alte“ Antrags-ID vom Sommer 2020 benötigst du nicht mehr.

23. Kann ich auch nachträglich eine Notlage geltend machen?

Nein. Die pandemiebedingte Notlage muss zum Zeitpunkt der Antragstellung vorliegen und belegt werden. Sie können diese über den Kontostand und weitere geforderte Angaben nachweisen.

24. Ich bin eine ausländische Studentin/ein ausländischer Student. Kann es sich negativ auf meine rechtliche Situation in Deutschland auswirken, wenn ich die Überbrückungshilfe beantrage?

Nein. Die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe hat keinen Einfluss auf Fragen des Aufenthaltsrechts. Die positive Prüfung eines Antrags auf Überbrückungshilfe beruht auf einer für den/die Antragsteller/in plötzlichen und unverschuldeten Notlage, so dass von einer Situation ausgegangen werden muss, die als Härtefall für eine Zusage einer zeitlich befristeten einmaligen Nothilfe zu werten ist. Demnach liegt hier eine Ausnahme von der Regelanforderung des gesicherten Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz vor.

25. Ich bin ein/e ausländischer Student/in und zum Studium in Deutschland, muss ich Finanzierung der Lebenshaltungskosten beim Antrag vorweisen?

Wenn du zum Studium nach § 16b Aufenthaltsgesetz in Deutschland bist, musst du grundsätzlich auch Details zur Finanzierung deiner Lebenshaltungskosten vorweisen (auch wenn dein Aufenthaltsstatus bereits verlängert wurde).

Folgende Formen des Finanzierungsnachweises sind möglich: anerkannte Stipendien, Bankbürgschaften, Bürgschaften durch in Deutschland lebende Personen sowie Einkommensnachweise der Eltern. In welcher Form der Nachweis zu erbringen ist, entscheidet die zuständige deutsche Auslandsvertretung, die das Visum erteilt. Bei Visumsverlängerungen in Deutschland entscheiden die zuständigen Ausländerämter über den Nachweis der abgesicherten Deckung der Lebenshaltungskosten. Sperrkonten, die zum Finanzierungsnachweis für ausländische Studierende dienen, sind z. B insoweit anzugeben, als dass deutlich wird zu welchen Mitteln ein Zugriff im laufenden Monat möglich ist. Zusätzlich ist hier eine Erklärung über den am Vortag bzw. Banktag vor der Antragstellung noch frei zugänglichen Betrag abzugeben. Entsprechend wäre auch vorzugehen, wenn du durch das Einkommen/Vermögen deiner Eltern oder mittels Bürgschaft einer in Deutschland lebenden Person deine Lebenshaltungskosten absicherst. Es soll deutlich werden, ob du aus diesen Quellen bereits die möglichen Mittel genutzt hast. Eine unmittelbare Notlage wird nur anerkannt, wenn Studierende auf die ihnen aus dem Finanzierungsnachweis zugänglichen Mittel (mtl. 861 €) im Antragsmonat bereits zurückgegriffen haben – insofern derlei Mittel noch vorhanden sind.

26. Muss ich das Geld zurückzahlen?

Nein. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss der Bundesregierung, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Dies gilt nicht, wenn sich deine finanzielle Situation zwischenzeitlich geändert haben sollte, zum Beispiel durch einen neuen Job oder Zahlungen der Eltern bzw. anderer Hilfsfonds für deinen Lebensunterhalt.

Sofern sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass du falsche Angaben gemacht hast, dann musst du den Zuschuss zurückzahlen bzw. der Zuschuss wird zurückgefordert.

27. Was passiert, wenn meine Angaben nicht korrekt oder nicht vollständig sind?

Dann kannst du keine Überbrückungshilfe erhalten. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass du unvollständige oder sogar unwahre Angaben gemacht hast, musst du die erhaltene Überbrückungshilfe zurückzahlen. Bei unwahren Angaben besteht zudem das Risiko eines Strafverfahrens.

 

28. Was bedeutet es, wenn im Antragsportal “Handlungsbedarf “ angezeigt wird ?

Wenn im Antragsportal „Handlungsbedarf“ angezeigt wird, bedeutet es, dass die Bearbeitung deines Antrags bereits begonnen hat, aber ohne dein Eingreifen nicht abgeschlossen werden kann. Klicke Im Antragsportal auf den „Aufklapp-Button“, um die Nachricht deiner Sachbearbeitung zu lesen. Dort erfährst du was du noch tun musst. In der Regel wirst du aufgefordert Dokumente bzw. weitere Informationen nachzureichen. Nachreichungen kannst du ausschließlich über das Antragsportal hochladen.

 

29. Kann ich diese Überbrückungshilfe auch beantragen, wenn ich einen Kredit nutze oder ein Stipendium bekomme?

Grundsätzlich ja, wenn du trotz dieser anderen Finanzierungsquellen dennoch nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist.

30. Kann ich diese Überbrückungshilfe zusätzlich zu einer anderen pandemiebedingten Nothilfe, Soforthilfe, bzw. zu Kurzarbeitergeld beantragen?

  • Das kommt drauf an. Die antragstellenden Studierenden müssen erklären, dass sie keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen, Fördervereine) im Antragsmonat gestellt haben bzw. stellen werden, aus denen im laufenden Monat weitere Einnahmen zur Bestreitung des Lebensunterhalts erwartet werden. Wer Kurzarbeitergeld bezieht, ist ebenfalls vom Bezug der Überbrückungshilfe ausgeschlossen.
  • Unschädlich sind hingegen Mittel, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Unterstützung aus einem Technikfonds für deine IT-Ausstattung oder Betriebshilfen für Soloselbstständige. Wenn du nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage sind, kannst du also unabhängig von solchen Hilfen auch die Überbrückungshilfe erhalten.

31. Ich bekomme etwas BAföG – kann ich deshalb diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen?

Doch. Ein BAföG-Bescheid wird nicht geprüft. Entscheidend ist, dass du trotzdem in einer pandemiebedingten Notlage bist. Aus den Kontoauszügen muss ersichtlich sein, dass bisherige gleich hohe Einkünfte aus Jobben und/oder familiärer Unterstützung pandemiebedingt weggefallen sind.

32. Diese BMBF-Überbrückungshilfe ist ja ein Zuschuss. Wird mir dieser Zuschuss bei meiner BAföG-Förderung angerechnet? Erhalte ich dadurch weniger BAföG?

Nein, das hat das BMBF geregelt, dass es kein Einkommen im Sinne des BAföG ist, vgl. diese BMBF-Online-Quelle:
„In einigen Ländern oder Studierendenwerken stehen zur Unterstützung von Auszubildenden, die ihren (Neben-)Job pandemiebedingt verloren haben, Notfallhilfen zur Verfügung. Diese könnten auch Empfänger von Leistungen nach dem BAföG beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen erhalten. Diese Darlehen fallen unter § 21 Abs. 4 Nr. 4 BAföG und sind demzufolge nicht als Einkommen im Sinne des BAföG zu betrachten. […] Die Regelung ist für Notfallhilfe in Form von Zuschüssen entsprechend anzuwenden.“
www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

 

33. Kann ich einen Antrag stellen, wenn ich die Regelstudienzeit überschritten habe?

Ja.

34. Ich absolviere ein Fernstudium an einer Hochschule in Deutschland. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, sofern es nicht berufsbegleitend ist und sich dein Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland befindet.

 

35. Ich absolviere ein Zweitstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja.

36. Wenn ich nach Erhalt dieser Überbrückungshilfe doch wieder einen Job finde, muss ich das Geld zurückzahlen?

Wenn du im selben Monat doch noch einen Job finden und Gehalt bekommst, dann ja, wenn dies erst im Folgemonat passiert, dann nein. Diese Überbrückungshilfe dient als Überbrückung für jeweils einen Monat.

37. Gibt es eine Altersgrenze?

Nein.

38. Warum muss ich bei der Online-Antragstellung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angeben?

Beides dient der sicheren Identifikation und schützt dich und alle anderen Studierenden vor Missbrauch. Über die E-Mail-Adresse erhälst du bei jedem Login einen sechsstelligen Token bzw. Code, der zwei Stunden gültig ist. Er muss für jedes Login neu angefordert werden. Verwende immer die E-Mail-Adresse, mit der du den Antrag gestellt hast.

Auf dein Mobiltelefon oder Smartphone erhälst du, wenn bei der Online-Antragstellung alle Unterlagen vollständig hochgeladen sind, einen sechsstelligen Bestätigungs-Code per SMS, damit du deinen Online-Antrag final absenden und abschließen kannst.

E-Mail-Token erhälst du somit immer, wenn du deinen Antrag nach einer Unterbrechung vervollständigen oder den Bearbeitungsstand einsehen möchtest, den sechsstelligen SMS-Code erhälst du nur einmal, um deinen Antrag absenden zu können.

39. Was ist mit dem Datenschutz? Was passiert mit meinen Daten?

Der Datenschutz wird gewährleistet nach den Standards der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

 

40. Habe ich einen Rechtsanspruch auf diese Überbrückungshilfe und wo kann ich mich bei Ablehnung beschweren?

  • Nein, die Überbrückungshilfe ist eine zusätzliche Leistung des Staates, um die Pandemiefolgen der Studierenden abzumildern.
  • Einen Rechtsanspruch hast du nicht; das bestätigst du auch, indem du auf dem Antragsportal dein Einverständnis zu den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibst. Ausschließlich zuständig für die Entscheidung zu deinem Antrag ist das den Antrag bearbeitende Studenten- bzw. Studierendenwerk. Nur dort kannst du eine verbindliche Auskunft zu deinem Antrag erhalten. Es gibt keine andere Beschwerdeinstanz.
  • Im Übrigen sind weder das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) noch das Deutsche Studentenwerk (DSW) befugt, Anträge bzw. Antragsentscheidungen einzusehen.

Stand 14.06.2021

Frage nicht beantwortet?

Allgemeine Fragen: Rufe die BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe an unter

  • Tel. 0800 26 23 003 | Servicezeiten der Hotline: Di bis Do von 8:00 – 16:00 Uhr, Fr von 8:00–12:00 Uhr

Fragen zu deinem Antrag (Statusabfragen ausgenommen!):