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4 Monate Zuschuss erhalten
Corona Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

English Information → Corona Interim Aid

Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der aktuellen Corona-Pandemie verloren. Das stellt einige vor finanzielle Engpässe.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt den Studierenden- und Studentenwerken 100 Millionen Euro für die Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen (Überbrückungshilfe) bereit. Das Werk übernimmt vor Ort eigenverantwortlich die Online-Antragsprüfung und -bearbeitung deiner Überbrückungshilfe. 

Das Werk übernimmt vor Ort eigenverantwortlich die Online-Antragsprüfung und -bearbeitung deiner Überbrückungshilfe. Die Initiative „FragDenStaat“ hat nun weitere Informationen zur Bearbeitung der Anträge veröffentlicht, die dir helfen können, den Antrag korrekt zu stellen:

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Finde in 10 Sekunden heraus, ob du eine Überbrückungshilfe erhalten kannst
Schnellcheck – Deine Chancen auf Überbrückungshilfe

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Höchstwahrscheinlich hast du eine Chance auf Überbrückungshilfe, wenn du:

  • an einer staatlichen oder staatlich anerkannten (Fach-)Hochschule in Deutschland eingeschrieben bist
  • NICHT an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen studierst
  • ein Vollzeit-Studium betreibst und nicht beurlaubt bist
  • NICHT ein berufsbegleitendes bzw. duales Studium absolvierst oder Gasthörer*in bist
  • dich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befindest
  • weniger als 500 Euro zum Zeitpunkt der Antragstellung auf deinem Konto hast
  • keine andere, die aktuelle pandemiebedingte Notlage überwindende Unterstützung beantragt hast oder bekommst (z.B. Notfonds, Stiftungen, Fördervereine)
✔ Du konntest alle Punkte mit Ja beantworten?

Super, dann sind die Basics schon mal geklärt. Jetzt möchtest du natürlich wissen, wieviel Geld du genau bekommen kannst? Stelle deinen Antrag direkt online.

✘ Ein oder mehrere Punkte musstest du mit Nein beantworten?

Dann kontaktiere uns am besten per Mail unter ueberbrueckungshilfe-studierende@kstw.de.

Vielleicht gibt es auch andere Finanzhilfen. Dazu beraten Dich gerne unsere Sozialberater*innen. Sie sind für dich montags, dienstags, mittwochs und freitags telefonisch in der Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr erreichbar unter 0221 168815-30. Und denk daran: irgendetwas geht immer

Hinweis: Bitte füll deinen Antrag sorgfältig aus und versuche fehlerhafte Angaben wirklich vollständig zu vermeiden.

Das ist für eine erfolgreiche Antragsstellung unabdingbar!

 

Außerdem: Technische Hinweise zur Antragsstellung findest du hier. Wenn alle Stricke reißen, sende einen Mail mit Screenshot von deinem Problem an ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de.

 

 

 

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Häufige Fragen
FAQ

Die gängigsten Fragen haben wir schon für dich beantwortet.

Die 10 häufigsten Fragen, die während der Antragsstellung auftauchen, werden dir hier beantwortet.

Wie gelange ich zurück auf meinen Juni-Antrag, wenn ich z.B. etwas nachreichen muss?

Um auf deinen Juni-Antrag zurückzukommen, musst du nach dem Login auf die Seite der Überbrückungshilfe, auf "Antragsübersicht/Statusseite" gehen. Diese Option findest du ganz unten rechts auf der Seite. Einmal drauf geklickt, gelangst du zu deinem alten Antrag.

 

Wie beantrage ich Überbrückungshilfe?

Auf dem Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de wirst du direkt an das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet. Wichtig ist, dass du angibst, an welcher Hochschule du studierst. Falls du deine Hochschule nicht findest, schreibe bitte eine E-Mail ans Deutsche Studentenwerk, den Verband der Studenten- und Studierendenwerke, an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de. Du erhälst dann vom Deutschen Studentenwerk eine Antwort.

Bei Hochschulen, die Zweigstellen oder Standorte in weiteren Städten haben, ordnet das System nach dem Hauptsitz der Hochschule ein Studenten- oder Studierendenwerk zu. Fülle dann die Online-Antragsmaske aus. Das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk prüft deinen Antrag und teilt dir mit, ob und wann du wieviel Überbrückungshilfe erhälst.

Ab wann kann ich meinen Antrag stellen?

Du kannst deinen Antrag ab Montag, 16. Juni 2020, 12 Uhr mittags stellen – aber Achtung:
Das Kölner Studierendenwerk kann sämtliche Anträge aus technischen Gründen erst ab dem 29. Juni 2020 bearbeiten, danach werden die Zuschüsse ausbezahlt.
Bitte sieh in der Zeit vom 16.06. bis 29.06.2020 von Nachfragen beim Kölner Studierendenwerk ab, danke!

Welche Unterlagen muss ich einreichen? Welche Nachweise brauche ich?

Für deinen Überbrückungsantrag brauchst du:

• die Immatrikulationsbescheinigung deiner Hochschule fürs Sommersemester 2020 nach §9 BAföG

• deinen Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung

• eine Bankverbindung in Deutschland

• deine Erklärung, dass du für den Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest

• deine Erklärung, warum du dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten: Kündigung deines Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber; Selbsterklärung zum Wegfall deiner bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass Unterhaltszahlungen pandemiebedingt weggefallen sind

• die Kontoauszüge all deiner Konten (z.B. Girokonto, Sparkonto, Paypal, Kreditkartenkonto) seit Februar oder März 2020, abhängig vom letzten Eingang deiner Einkünfte, bis zum letzten Bankarbeitstag vor deiner Antragsstellung. WICHTIG: auf deinen Kontoauszügen muss erkennbar sein, dass du Kontoinhaber*in bist.

• deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss deines Studiums zu rechnen ist

Wie viel Geld bekomme ich?

Wenn du dich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befindest, zum Beispiel, weil dein Nebenjob weggebrochen ist und du bisher keinen neuen Nebenjob finden konntest, kannst du vom Studenten- oder Studierendenwerk, das für deine Hochschule zuständig ist, zwischen 100 bis 500 Euro pro Monat Zuschuss vom Staat bekommen. Du kannst Anträge für die Monate Juni, Juli und August 2020 stellen, für jeden Monat ist aber ein neuer Antrag nötig. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach deinem Kontostand zum Zeitpunkt, wenn du den Online-Antrag stellst, und wird so berechnet: .

Berechnung der Zuschusshöhe

Kontostand

...weniger als 100 Euro =  500 Euro

...zwischen 100 Euro und 199,99 Euro = 400 Euro

...zwischen 200 Euro und 299,99 Euro =  300 Euro

...zwischen 300 Euro und 399,99 Euro =  200 Euro

...zwischen 400 Euro und 499,99 Euro =  100 Euro

Das heißt, wenn ich dauerhaft 500 oder mehr als 500 Euro auf dem Konto habe, bekomme ich nichts?

Ja, so ist es in den Kriterien vorgegeben. Diese Überbrückungshilfe ist für akute Notlagen vorgesehen.

 

Wie wird sichergestellt, dass ich den Antrag für mich selbst stelle?

Du musst im Laufe des Online-Antrags unter anderem mehrmals ein Foto von dir selbst hochladen, einmal mit deinem Personalausweis oder Reisepass, und es gibt einen weiteren Prüfschritt mit einem automatisch generierten Zahlen-Code, der an deine E-Mail-Adresse versandt wird. So wird Missbrauch und Betrug verhindert.

Kann ich öfter als einmal einen Antrag stellen?

Ja. Diese Überbrückungshilfe wird monatlich gewährt. Wenn deine Notlage länger andauert, kannst du einen erneuten Antrag im Folgemonat stellen, also jeweils für die Monate Juni, Juli, August und September 2020.

Kann ich nachträglich eine Notlage geltend machen?

Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt der Antragsstellung eine pandemiebedingte Notlage besteht, die du über den Kontostand und weitere Informationen nachweisen kannst.

Wird mir die Überbrückungshilfe bei meiner BAföG-Förderung angerechnet? Erhalte ich dadurch weniger BAföG?

Nein, das hat das BMBF geregelt, dass es kein Einkommen im Sinne des BAföG ist, vgl. diese BMBF-Online-Quelle:

"In einigen Ländern oder Studierendenwerken stehen zur Unterstützung von Auszubildenden, die ihren (neben-)Job pandemiebedingt verloren haben, Notfallhilfen zur Verfügung. Diese könnten auch Empfänger von Leistungen nach dem BAföG beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen erhalten. Diese Darlehen fallen unter § 21 Abs. 4 Nr. 4 BAföG und sind demzufolge nicht als Einkommen im Sinne des BAföG zu betrachten. [...] Die Regelung ist für Notfallhilfe in Form von Zuschüssen entsprechend anzuwenden."

Kann ich einen Antrag stellen, wenn ich die Regelstudienzeit überschritten habe?

Ja.

Ich absolviere ein Fernstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, sofern es nicht berufsbegleitend ist.

Ich absolviere ein Zweitstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja.

Wenn ich nach Erhalt dieser Überbrückungshilfe doch wieder einen Job finde, muss ich das Geld zurückzahlen?

Diese Überbrückungshilfe wird als nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt; er dient als Überbrückung, bis du einen neuen Job gefunden hast und deine Notlage nicht mehr besteht.

Gibt es eine Altersgrenze?

Nein.

Wird das Gehalt/Vermögen meiner Eltern miteinbezogen?

Nein.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Antrag stellen zu können?

Mit dieser Hilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Das gilt für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen.

Einen Antrag können Studierende stellen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind.

Nicht antragsberechtigt sind Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, zum Beispiel an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen; Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, Gasthörer/-innen und Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Innerhalb des Monats, für welchen du Überbrückungshilfe benötigst. Du kannst bis zum letzten Tag eines Monats einen Antrag stellen; der Antrag wird dann für den beantragten Monat geprüft, also bei einem Antrag am 31. Juli 2020 für den Juli 2020.

Wann erfahre ich, ob und wie viel Überbrückungshilfe ich erhalte?

Das hängt davon ab, wie viele Anträge beim Studenten- oder Studierendenwerk eingehen. Die Kolleg*innen bemühen sich, die Anträge so rasch wie möglich zu bearbeiten und dir ebenfalls so rasch wie möglich mitzuteilen, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhälst. Solltest du eine Zusage erhalten, wird dir voraussichtlich innerhalb einer Woche das Geld auf dein Konto überwiesen.

Muss ich bei jedem Wiederholungsantrag alles nochmal einreichen?

Nein. Bei einem Wiederholungsantrag musst du lediglich nochmal einreichen:

• deine Erklärung, dass du für den aktuellen Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten keine weiteren Hilfen erwartest

• den aktuellen Kontoauszug, also Tag der Antragsstellung vom Wiederholungsantrag

Was passiert, wenn meine Angaben nicht korrekt oder nicht vollständig sind?

Dann kannst du leider keine Überbrückungshilfe erhalten.

Kann ich diese Überbrückungshilfe auch beantragen, wenn ich ein Darlehen nutze oder ein Stipendium bekomme?

Grundsätzlich ja, wenn du trotz dieser anderen Finanzierungsquellen dennoch nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist.

Ich bekomme BAföG – kann ich diese Hilfe trotzdem in Anspruch nehmen?

Ein BAföG-Bescheid wird nicht geprüft. Entscheidend ist der Kontostand und das aus den Kontoauszügen ersichtliche, pandemiebedingte Fehlen von gleich hohen Einkünften aus Jobben und/oder familiärer Unterstützung.

Wie werden meine Daten geschützt?

Der Datenschutz wird gewährleistet nach den Standards der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Können auch ausländische Studierende Geld erhalten?

Hauptsache du bist Studierende*r an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland – wo du herkommst, ist egal.

Wie viel Geld darf ich auf dem Konto haben?

Maximal 500 Euro auf all deinen Konten.

 

Wie weise ich die Höhe meines Vermögens nach?

Bei der Antragstellung lädst du Kontoauszüge hoch. 

Was zählt noch zu meinem Vermögen dazu?

Uns interessiert nur dein Kontostand seit Februar/März 2020 bis zum letzten Bankarbeitstag vor Antragsstellung.

Muss ich das Vermögen von all meinen Konten nachweisen?

Ja.

Muss ich jede Frage im Antrag beantworten?

Ja, wir benötigen vollständige Angaben, um den Antrag von dir bearbeiten zu können. Allerdings ist der Antrag kurz und einfach gehalten.

 

Was ist die Laufzeit der Überbrückungshilfe?

Mindestens ein Monat, längstens vier Monate. Für jeden Monat muss du aber einen neuen Antrag stellen. Der Zuschuss gilt nur für die Monate Juni, Juli, August und September.

Wie und wann zahle ich die Überbrückungshilfe zurück?

Gar nicht. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss der Bundesregierung, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Habe ich einen rechtlichen Anspruch auf das Geld?

Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf Überbrückungshilfe. Es handelt sich bei der Überbrückungshilfe um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, wenn du die Voraussetzungen erfüllst. Da es sich um ein Massenverfahren handelt, wird die Erfüllung der Kriterien automatisch vom System entschieden. Manuell prüfen die Bearbeiter*innen in den Studenten- und Studierendenwerken nur die Uploads und die Eigenerklärungen auf Stimmigkeit.

Kann ich auch weniger Geld beantragen?

Du kannst mit einem Sonderantrag auch weniger Geld beantragen, als dir rechnerisch zustehen würde.

Mein Personalausweis ist abgelaufen, ich kann ihn aber wegen der Pandemie derzeit nicht erneuern lassen. Was tun?

Du kannst trotzdem einen Antrag stellen. Das Ablaufdatum deines Ausweisdokuments muss lediglich nach dem 31.12.2019 liegen.

Kann ich bestimmte Angaben in meinem Personalausweis schwärzen?

Ja, wichtig ist, dass die Unterlagen für den Nachweis der pandemiebedingten Notlage lückenlos sind. Angaben im Personalausweis, die nicht unmittelbar dem Nachweis von Identität und Adresse dienen, z.B. dein Geburtsort oder deine Religionszugehörigkeit, kannst du schwärzen, wenn du möchtest. 

Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist mit meinem Mietkautionskonto oder meinem Bausparvertrag?

Zum Nachweis, dass du dich wegen der Pandemie in einer finanziellen Notlage befindest, musst du die Auszüge aller deiner Konten lückenlos bis zum letzten Bankarbeitstag vor Antragsstellung vorlegen. Dazu zählen auch Online-Konten, z.B. bei Paypal oder Comdirect. 

Ausnahmen sind Kontonachweise zu Sparverträgen (z.B. Bausparverträge) oder sonstige Konten, auf die kein kurzfristiger Zugriff möglich ist (z.B. Mietkautionskonten, sonstige Sperrkonten oder Treuhandkonten). Diese musst du nicht eingereichen. 

 

Ich bin ein ausländische*r Student*in: Kann es sich negativ auf meine rechtliche Situation in Deutschland auswirken, wenn ich die Überbrückungshilfe beantrage?

Nein, die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe hat keinen Einfluss auf Fragen des Aufenthaltrechts. Die positive Prüfung eines Antrags auf Überbrückungshilfe beruht auf einer für den/die Antragssteller*in plötzlichen und unverschuldeten Notlage, so dass von einer Situation ausgegangen werden muss, die als Härtefall für eine Gewährung einer zeitlich befristeten einmaligen Nothilfe zu werten ist. Demnach liegt hier eine Ausnahme von der Regelanforderung des gesicherten Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz vor.

Warum muss ich bei der Online-Antragstellung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angeben?

Beides dient der sicheren Identifikation und schützt dich und alle anderen Studierenden vor Missbrauch. Über die E-Mail-Adresse erhälst du bei jedem Login einen sechsstelligen Token bzw. Code, der zwei Stunden gültig ist und für jedes Login neu angefordert muss. Verwende immer die E-Mail-Adresse, mit der du den Antrag gestellt hast.
Auf dein Mobiltelefon oder Smartphone erhälst du, wenn bei der Online-Antragstellung alle Unterlagen vollständig hochgeladen sind, einen sechsstelligen Bestätigungs-Code per SMS, damit du deinen Online-Antrag final absenden und abschließen kannst.
E-Mail-Token erhälst du somit immer, wenn du deinen Antrag nach einer Unterbrechung vervollständigen oder den Bearbeitungsstand einsehen möchtest, den sechsstelligen SMS-Code erhälst du nur einmal, um deinen Antrag absenden zu können.

Meine Eltern unterstützen mich immer mit Bargeld; wie soll ich das anhand meiner Kontoauszüge darstellen?

Dazu ist eine begründete Eigenauskunft hochzuladen.

Kann ich den Antrag nicht lieber per E-Mail an mein Studierendenwerk schicken, oder gleich ans Deutsche Studentenwerk?

Nein, das geht nicht. Du musst den Antrag auf Überbrückungshilfe ausschließlich online über das Portal stellen. Es geht nur so.

Ich habe Kontenbewegungen, die ich beim Antrag gerne erklären würde. Geht das?

Ja, du kannst bei deinen Kontoauszügen auch eine pdf-Datei hochladen mit Erläuterungen – je klarer, desto schneller kann der Antrag bearbeitet werden.

Ich habe vergessen, etwas hochzuladen, als ich den Antrag gestellt habe. Kann ich das noch nachreichen?

Nein. Nachträgliche Einreichungen sind nicht möglich. Wenn dein Antrag nicht korrekt oder unvollständig ist, kannst du leider keine Überbrückungshilfe bekommen.

Achte daher im Antragsprozess unbedingt darauf, dass du die richtigen Unterlagen vollständig hochgeladen hast, bevor du den Antrag absendest. Die Unterlagen werden dir unmittelbar nach dem Hochladen angezeigt, und du kannst diese, falls sie falsch oder nicht lesbar sind, löschen bzw. austauschen. Du kannst auch, bevor du den Antrag versendest, noch einmal zurückgehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumente überprüfen. Solltest du die Unterlagen nicht sofort zur Hand haben, dann unterbrich die Bearbeitung des Antrags und logge dich später wieder ein, damit du auf jeden Fall die richtigen Unterlagen hochlädst. Du solltest den Antrag erst absenden, wenn er vollständig und korrekt bearbeitet ist!

Im Online-Antragsprozess wird dir beim Hochladen der Unterlagen automatisch angezeigt, ob und wann dein Antrag vollständig ist.

Was benötige ich an Technik um den Antrag stellen zu können?

An technischen Geräten brauchst du

 - einen internetfähigen Computer oder ein internetfähiges Smartphone, mit den möglichst aktuellen Browsern Chrome, Firefox oder Opera

- eine digitale Kamera oder ein Smartphone mit Kamera-Funktion, weil du unter anderem Selfies von dir zur Identifizierung hochladen musst

- evtl. einen Scanner, um Dokumente einzuscannen, die dir nicht in digitaler Form vorliegen

Welcher Browser eignet sich für die Antragsstellung am besten?

Der Antrag kann nur online gestellt werden. Bitte nutze die aktuellste Version der Internet-Browser Chrome, Firefox oder Opera – oder die aktuellen Standardbrowser mobiler Endgeräte.

Kann ich die Online-Beantragung zwischendurch unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen?

Ja. Wenn du die Online-Beantragung der Überbrückungshilfe zwischendurch unterbrechen möchtest, benötigst du lediglich die E-Mail-Adresse, die du anfangs benutzt hast, um dich wieder ins System einzuloggen. Du bekommst dann wieder einen „Token“ auf diese E-Mail-Adresse zugeschickt, um den Antrag zu vervollständigen. Auch nach erfolgreicher Antragstellung ist übrigens ein Login in das Portal möglich und sinnvoll: Dort findest du Statusinformationen zur weiteren Bearbeitung deines Antrags und auch das Ergebnis der Prüfung.

Wie viele Kontoauszüge darf ich im Antragsportal hochladen?

Das Antragsportal erlaubt für das Hochladen der Kontoauszüge bis zu 10 Dateien; solltest du mehr Dateien haben, fasse bitte mehrere Dateien in einer Datei zusammen. Dafür gibt es kostenlose Software, die online gut zu finden ist.WICHTIG: auf deinen Kontoauszügen muss sichtbar sein, dass du Kontoinhaber*in bist.

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