Vorankündigung | Kölner Studierendenwerk | 31.01.2019

Trendwende für mehr Kohle

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Die BAföG-Zahlen sind weiterhin rückläufig. In Köln gingen sie 2018 erneut zurück (- 8,5 %). Das möchte die Bildungsministerin Anja Karliczek mit ihren Plänen ändern. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) erklärt worum es geht und was noch fehlt. Die Wohnzuschläge z.B. müssen wesentlich höher angesetzt werden. In Köln kommt das besonders zum Tragen. Hier geben die Studierenden durchschnittlich 366 Euro für die Miete aus. Bundesweit liegt die Miete der Studierenen bei 323 Euro.

In der Pressemitteilung betont der Generalsekretär Achim Meyer von der Heyde: „Die neue Studie zeigt, dass so viele Studierende wie nie zuvor neben dem Studium jobben müssen, um die gestiegenen Kosten aufzufangen. Ihre hohe Erwerbstätigkeit ist eben nicht eine Folge der guten Konjunkturlage, sondern vielmehr dem Umstand geschuldet, dass das BAföG mit diesem Kostenanstieg nicht mithält. Der BAföG-Grundbedarfssatz muss dringend auf die vom FiBS empfohlenen 500 bis 550 Euro angehoben werden. Auch deuten die erheblich gestiegenen Fahrtkosten auf eine starke Zunahme von studierenden Pendlern hin, da sie sich die hohen Mieten am Studienort nicht mehr leisten können. Dies unterstreicht einmal mehr unsere seit Jahren erhobene Forderung nach einem öffentlich geförderten Ausbau der Wohnheimplätze in Hochschulstädten.“ (Quelle: Pressemitteilung)

Die aktuellen Lebensumstände der Studierenden sollten dahingehend verbessert werden, dass die Studierenden mehr BAföG für ihre Grundversorgung zur Verfügung haben. Neben den gestiegenen Ausgabenfür Miete, Gesundheit und Fahrkosten liegen die Gesamtausgaben über 18 % höher als noch im Jahr 2012.

Quelle: Deutsches Studentenwerk

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