Pressemitteilung 10 / 2016   ( zur Übersicht )

Eiskalte Begrüßung in der Kita Purzelbaum


Nachbericht zur Kita-Eröffnung für Studierenden-Kids

Köln, 29.08.2016. Am Montag eröffnete die neue Kita Purzelbaum des Kölner Studierendenwerks an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) erstmalig ihre Türen für die „Purzelbäume“. Im Oktober ist das Team um Kita-Leiterin Anna Gerdt komplett. Ab dann werden 15 Kinder von Montag bis Freitag 7:30–16:30 Uhr, also insgesamt 45 Stunden pro Woche, von vier Erzieherinnen betreut.

Am Freitag, 26.08.2016, kam erst einmal Überraschungsbesuch vorbei! Die Kanzlerin der DSHS, Angelika Claßen, und Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks (Werk), verteilten große Portionen Eis an alle - auch an viele Eltern, die zum Kennenlernvormittag eingeladen waren. Als der Eismann – Jörg J. Schmitz – mit dem Eisfahrrad durch das Eingangstor fuhr, war die Freude riesig, auch bei den Eltern. Diese bekamen von Geschäftsführer Schmitz neben dem Eis auch ein Werks-Lätzchen mit dem Text „Ich übe noch“ für ihren Nachwuchs überreicht. Die Lätzchen kamen auch sofort zum Einsatz.

Der Umbau des ehemaligen Café Doping zur Kita Purzelbaum dauerte rund ein Jahr. Das Café war im Erdgeschoss des sogenannten „Spoho-Turms“ (Studierendenwohnheim des Werks) untergebracht. Die neue Kita heißt übrigens Purzelbaum, da sie auf dem Gelände der Deutschen Sporthochschule Köln gebaut wurde und einen bewegungsorientierten Schwerpunkt haben wird. Auf diese Inbetriebnahme freute sich das Kölner Studierendenwerk besonders. Denn: Zum ersten Mal war das Werk selbst Bauherr einer Kita und die Kolleginnen und Kollegen konnten ihre Ideen und Vorstellungen richtig ausleben.

Von den 15 Kita-Kids werden acht jünger als drei Jahre sein. Nach den Uni-Kids und Stoppersöckchen (beide im Universitätsbereich) und den Campus-Zwergen (im Bereich der Technischen Hochschule) ist dieses die vierte Kita, die das Kölner Studierendenwerk betreibt.

In Köln sind 7 % der Studierenden bereits Eltern. Ein Kita-Platz in Hochschulnähe erleichtert den Studienalltag enorm bzw. ist manchmal sogar die Voraussetzung, um das Studium fortzusetzen. „Ohne diesen Kitaplatz für Viola hätte ich nicht gewusst, wie ich mein Masterstudium schaffen kann“, sagte Juliane Klemp, die Sporttourismus und Erholungsmanagement an der DSHS studiert.

Der Kitabau kostete rund 800.000 Euro, die sich zu 714.000 EUR aus Eigenmitteln des Kölner Studierendenwerks und zu 86.000 Euro aus KiBiz-Landesmitteln (Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern – Kinderbildungsgesetz) zusammensetzen.

Bei der Hitze freuen sich alle Kinder und das Team natürlich auch auf ein großes Sonnensegel, dessen Anschaffung durch eine 10.000 Euro-Spende der    Harald und Hilde Neven DuMont Stiftung ermöglichst wird. Außerdem unterstützen die FORD Stiftung „Ford Fund“ und die Bürgerstiftung Köln die Kita-Purzelbaum mit 2.000 Euro; Ford Beschäftigte planen im Außengelände einen bewegungspädagogischen Parcours.

Presse- und Interviewanfragen
Cornelia Gerecke, Pressesprecherin, Tel. 0221 94 265-326, gerecke@kstw.de