Pressemitteilung 17 / 2015   ( zur Übersicht )

Studierendenwerk verzweifelt an Telekom


Nach der sportlichen Bauzeit von einem Jahr gibt es in dem neuen Studierendenwohn-heim in Gummersbach drei Monate nach dem Einzug eine Hängepartie mit dem dauerhaften Internetanschluss

Im April 2014 legte das Kölner Studierendenwerk den Grundstein für das neue Studierenden-Wohnheim in Gummersbach. Bereits im Mai 2015 händigte die Abteilung Studentisches Wohnen den 59 studentischen Mieterinnen und Mietern die Zimmerschlüssel aus. Jetzt lässt der im Mai 2014 bei der Telekom beauftragte Internet-anschluss seit drei Monaten auf sich warten. Trotz intensiver Bemühungen des Kölner Studierendenwerks konnte er nicht realisiert werden.
Der neuste Stand: Das Kölner Studierendenwerk AöR wird kurzfristig keine Internetanschlüsse für sein neues Studierendenwohnheim anbieten können. „Wir haben bereits ein Jahr vor der Eröffnung  unseres Wohnheims in Gummersbach einen Anschluss bei der Telekom beauftragt, aber bis heute war diese – trotz klarer Zusagen - nicht in der Lage den Anschluss zu schalten“, sagt Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks.
Bei einem Internetanbieter wurden im Dezember 2014 die Internetleistungen gebucht. Dieser hat den Auftrag zwar angenommen, aber auch dieser Anbieter ist auf die Anschlussfreigabe bis zum Hausanschluss von der Telekom angewiesen. Der Vertragspartner bei dem das Studierendenwerk die Internetleistung gebucht hat, will nun von seinem Vertrag zurückzutreten, da er unter den gegeben Umständen keine Realisierungschancen hinsichtlich einer Internetanbindung sieht. „Wenn die Telekom nicht liefert, stehen alle Wohnheimbewohner ohne Internet da!“, so Schmitz.
Als Wohnheimbetreiber hat das Studierendenwerk bereits kostenlose Internetsticks verteilt und Mietnachlässe gewährt. Aber dies ist auf Dauer keine Lösung, die Wohnheimbewohner und das Studierendenwerk zufrieden stellt. Aus der Not heraus plant nun das Studierendenwerk eine Richtfunkstrecke aufzubauen. Deren Realisierung ist jedoch genehmigungspflichtig, technisch aufwendig und nicht kurzfristig zu realisieren. Das Kölner Studierendenwerk sucht nach kurzfristigen Lösungen, da Studierende heutzutage auf funktionierende Internetverbindungen angewiesen sind und bietet als Übergangslösung kostenlose Internetsticks an. Wie eine dauerhafte Lösung aussehen wird, steht aus Sicht des Kölner Studierendenwerks derzeit noch in den Sternen.

Presse- und Interviewanfragen
Cornelia Gerecke, Pressesprecherin des Kölner Studierendenwerks
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