Pressemitteilung 7 / 2010   ( zur Übersicht )

Der Geschäftsbericht 2009 liegt vor


Alles über die Arbeit des Kölner Studierendenwerks im vergangenen Jahr: Zahlen und Fakten, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven bietet der jährlich erscheinende Geschäftsbericht.

03 | Kennzahlen: Trotz erneuter Zuschusssenkung Sozialbeitragsanteil konstant
64.559 junge Menschen studierten im WS 2009/10 an den sechs Kölner Hochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Sozialbeitragszahler um 819. Dieses ist ein Anstieg von 1,3 %. (2008: 63740). Der Sozialbeitragsanteil des Kölner Studierendenwerk blieb seit 2007 konstant und beträgt 59 Euro pro Semester. Der Festbetragszuschuss des Landes betrug 4.242 TEUR und wurde im Vergleich zu 2008 um 84.000 EUR erneut leicht gekürzt.

04 | Wohnen: Seit fünf Jahren fast konstante Mieten – Durschschnittsmiete 232
Mit 4.657 Wohnheimlätzen lag die Versorgungsquote bei 7,4 % gerechnet auf das Sommersemester und damit um 2,6 % unter dem Landesdurchschnitt von 10,01%. Die Warmendmieten in Köln lagen im Durchschnitt bei 231 EUR. Im Preis enthalten sind Strom, Heizung und die Internetflatrate. Vergleichbare Privatzimmer kosteten durchschnittlich 60 EUR mehr. Die Mieten pro Wohnheimplatz in Köln sind 21 EUR teurer als in NRW. Allerdings blieben die Mieten Kölner Studierendenwerk in den letzten drei Jahren konstant. In NRW kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Mietzinsanstieg von 5%. Insgesamt wurden 36 % der Plätze an Studierende aus dem Ausland vergeben.
Bewerbung: Im Jahr 2009 gingen 7.900 Bewerbungen um einen Wohnheimplatz ein, von denen 2.930 ein Zimmer. Die Anzahl der Vermittlungen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2 %, also 90 Neueinzüge zu. Mit einer Vermittlungsquote von 37% wurde ein neuer Höchststand erreicht.
Sanierung und Modernisierung: Aus dem Konjunkturpaket II, dass den Studentenwerken aus NRW 120 Mio. TEUR bescherte, erhielt das Kölner Studierendenwerk 9,5 Mio. TEUR,davon wurden in 2009 bereits 127 TEUR für energiesparende Fenster und Fassaden investiert. Weitere 514 TEUR wurden aus eigenen Miteln für Modernisierungen und Qualitätsoptimierung ausgegeben. Im Studentendorf Hürth-Efferen wurden 364 TEUR ausgegeben.

11 | Hochschulgastronomie: Vorfahrt für Nachhaltigkeit – Umsatzzuwachs um 5,2 %
Im Jahr 2009 wurden über 2,5 Mio. Essen zu Preisen 1,80 bis 3,80 EUR verkauft – eine Steigerung von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
Das Kölner Studierendenwerk legt bei der Auswahl der Lebensmittel großen Wert auf Nachhaltigkeit. Das wurde 2009 mit dem Tierschutzpreis das „Goldene Ei“ belohnt, da in den Mensen ausschließlich Eier aus alternativen Haltungsformen – keine Käfighaltung – verwendet werden. Ein- bis zweimal die Woche wird in den Mensen Fisch aus nachhaltigem, bestandserhaltendem Fischfang angeboten. Ebenfalls 2009 wurde das Kölner Studierendenwerk MSC-zertifiziert. Das vegetarische Gericht in der UniMensa mit Produkten aus kontrolliert, ökologischem Anbau (Bio-Siegel) und das Rindfleisch aus artgerechter Tierhaltung gehören zum Standard.
Mit der MultiCa, dem Studierendenausweis der Fachhochschulstudierenden, konnte ab dem Wintersemester 2007/2008 in den Mensen und Cafeterien an der Fachhochschule bezahlt werden. In den Gastronomiebetrieben wurden insgesamt 2,3 Mio. Essen ausgegeben. Testesser bewerteten das Preis-/Leistungsverhältnis des Essens und den Service mit der Note „gut“. Trendy sind Kaffeebars und das neuste Konzept heißt campuslounge. Den Gästen wird dort der Latte macchiato für 1,40 Euro am Tisch serviert.
 
13 | Studienfinanzierung: BAföG viel beliebter als KfW-Studienkredit
23 % der Kölner Studierenden erhielten BAföG. Das Daka-Darlehen erzielte mit 742 TEUR eine Rekordauszahlungssumme. Über 1.000 Studierende ließen sich über das BAföG-Forum beraten und informieren. Das Interesse an KfW-Studienkrediten blieb mit 75 vom Kölner Studierendenwerk vermittelten Anträgen weiterhin gering.

16 | AKÜDO: Die Umsätze des Übersetzungsdienstes stiegen um 12 %

17 | Psycho-Soziale Beratung: 3.100 persönlichen Beratungsgespräche
Mit 3.100 persönlichen Gesprächen bleibt die Nachfrage in der Psycho-Sozialen Beratung trotz rückläufiger Studierendenzahlen konstant. Die Anzahl der ratsuchenden ausländischen Studierenden nahm um 15 % zu. Beratungsspitzenreiter sind die Themen „Finanzen“ und „Studieren mit Kind“. Die Schreibkurse zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen waren wieder ausgebucht.

22 | Kultur und Internationales: Integration von Ramadan bis Rathausempfang
Das ICI ist der Hauptveranstaltungsort des Kölner Studierendenwerks, an dem Kulturen und Lebensgewohnheiten eines Landes vorstellt werden, um darüber die Integration zu verbessern. Beim Cross Culture Club wurde sogar Schauspielunterricht zur besseren Umsetzung des Bühnenprogramms erteilt. Das Ramadan-Fastenbrechen in der Mensa Deutz ist im vierten Jahr schon fast zur Tradition geworden. Ein Novum war der offizielle Rathausempfang. Kölns Bürgermeisterin Spitzig und der Rektor der Universität zu Köln, Prof. Axel Freimuth begrüßten 300 ausländische Studierende und Gastwissenschaftler. Zur jährlichen Multi-Kulti-Küche, dem internationalen Kochfest, kamen 800 Gäste.
 

Kontakt:
Cornelia Gerecke, Tel. 0221 942 65-326
Pressesprecherin des Kölner Studierendenwerks