Pressemitteilung 1 / 2010   ( zur Übersicht )

Neuer Daka-Vorstand – mehr Geld für Studienabschluss-Darlehenstopf


Mehrfach ausgezeichnetes Daka-Darlehen erhöht Budget für das Jahr 2010 auf 4,6. Mio. Euro zur Unterstützung von Studierenden in der Studienabschlussphase, die knapp bei Kasse sind.

Studierende, die sich in der Studienabschlussphase befinden, sehr knapp bei Kasse sind und kein BAföG mehr bekommen, können hoffnungsvoll ins Jahr 2010 blicken. Die Darlehenskasse der Studentenwerke im Land Nordrhein-Westfalen e.V. – kurz Daka – erhöht das Budget für den Darlehenstopf von 4 Mio. Euro auf 4,6 Mio. Euro. Dieser Beschluss wurde bei der letzten Mitgliederversammlung der Studentenwerke NRW im Jahr 2009 gefasst.

Darüber hinaus wurde der Vorstand um juristische Kompetenz erweitert, denn der Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal, Assessor jur. Fritz Berger, wurde in den dreiköpfigen Vorstand gewählt. Er tritt damit an die Stelle von Jörg Lüken, dem Geschäftsführer des Akademischen Förderungswerks Bochum (AKAFÖ). Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Peter Schink, Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerks und das Vorstandsmitglied Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studentenwerkes Siegen, wurden einstimmig wiedergewählt.

„Das zinslose Daka-Darlehen ist oft für viele Studierende in der Studienabschlussphase die letzte Chance den Studienabschluss zu erreichen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Schink. Wegen der unbürokratischen Antragsstellung und der guten Konditionen ist das Daka-Darlehen sehr gefragt. Es wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Vergleichstest über die Vergabe von Studienkrediten durch das Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Zusammenarbeit mit der Financial Times Deutschland so wie durch die Stiftung Warentest/Finanztest wurde die Daka mit Gütesiegeln gewürdigt.

Im Vergleich zu anderen Darlehen ist die Beantragung sehr unbürokratisch. Die Studierenden müssen einen Bürgen stellen, sich in der Studienabschlussphase befinden und den Sozialbeitrag an das örtliche Studentenwerk zahlen. Die Darlehenshöhe und -auszahlung sind flexibel. Die Förderhöchstsumme beträgt 7.500 Euro. In Sonderfällen können auch 12.500 Euro bewilligt werden. Anstelle der üblichen Zinsen bei anderen Banken muss nur eine Verwaltungsgebühr von 5% des Darlehensbetrags gezahlt werden. Die Tilgung beginnt zwölf Monate nach Auszahlung der letzten Förderrate. Die monatliche Rückzahlungsrate beträgt mindestens 130 Euro bei einem Darlehen bis 7.500 Euro, darüber 200 Euro. Eine vorzeitige Darlehenstilgung ist jederzeit und in jeder Höhe möglich.

Helmut Klug, stellv. Geschäftsstellenleiter der Daka: Tel. 0221 94265-361

Interviewanfragen richten Sie bitte an Cornelia Gerecke, Pressesprecherin des Kölner Studierendenwerks, Tel. 0221 94265-326