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Lernletter September 2011

 

Thema: Neues Semester – neues Glück ?! Wie können Vorhaben umgesetzt werden? Lerntipps zur Planung

 

Vielen Studierenden geht es so, dass sie in ein neues Semester starten und im Gepäck jede Menge gute Vorhaben sind, es „dieses Mal alles ganz anders und ganz richtig zu machen“. Sie starten sehr motiviert, gehen in alle Veranstaltungen, arbeiten gut mit, merken aber bald, dass das doch alles ganz schön viel ist mit Vor- und Nachbereitung, Organisation, Koordination etc., kommen nicht mehr wirklich hinterher mit den Aufgaben, es entstehen Lücken ebenso wie ein schlechtes Gewissen und Frust. Schließlich kapitulieren viele vor dem sich immer mehr auftürmenden Berg unerledigter Aufgaben. Und dann läuft doch alles wieder so „chaotisch, auf den letzten Drücker, stressig“ wie im letzten Semester und wie in dem davor und dem davor… und der Frust über das „eigene Unvermögen“ steigt.

 

Bevor eine gedankliche und emotionale Talfahrt beginnt, in der man sich selbst für unfähig erklärt, an der eigenen Person oder an dem Studium zweifelt, ist es hilfreich, einen Blick auf sein Arbeits-verhalten zu richten und zielgerichtet seine Herangehensweise an Aufgaben und ans Studium zu hinterfragen. Wie kann es also gelingen, dass man in der Vielzahl der Aufgaben den Überblick behält und diese bewältigen kann?

 

In den nächsten beiden Lernlettern werden Hinweise stichwortartig zusammengestellt, die bereits im Vorfeld bei der Semesterplanung sowie zum weiteren Verlauf wichtig sind. Vielleicht haben Sie einiges davon schon gehört. Doch der Bereich zwischen Theorie und Praxis heißt „aktiv ausprobieren und dranbleiben“. Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu verändern benötigt zuerst ein Ziel, und dann etwas Zeit und Beharrlichkeit. Achten Sie bei der Stundenplanerstellung und Semesterplanung darauf, ob Sie diese Punkte im Blick haben oder noch verbessern können:

 

  • Erstellen Sie schriftlich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben im Semester, welcher Schein mit welcher Leistung erbracht werden muss etc.

 

  • Erarbeiten Sie mit dem Kalender (Monats- und Wochenübersicht) eine zeitliche Planung für die Abfolge von Aufgaben und Terminen, und gestalten Sie im Rahmen der Möglichkeiten so viel wie möglich mit (Themen- und Terminabsprachen etc., damit nicht alles zur gleichen Zeit ansteht).

 

  • Erledigen Sie Ihre Studienaufgaben an guten Arbeitsorten / Arbeitsplätzen. Das Ergebnis einer investierten Lernstunde zählt, nicht die „bequeme“ Lösung zu Hause oder an Orten, die Ablenkungen und Aufschieben mit sich bringen. Sehen Sie sich Ihre Arbeitsgewohnheiten an und verändern Sie diese in Richtung Effektivität. Ihr Zufriedenheitsgefühl, etwas geschafft zu haben, wird Ihnen den Aufwand lohnen.

 

  • Betrachten Sie Ihr Studium als Vollzeitstelle mit einem klaren Arbeitszeitrahmen, in der es definierte Zeiten für die Studienaufgaben gibt (mit dem Fokus auf rationale und effektive Erledigung der Aufgaben). Hier können ca. 40 Stunden (+ / -) wöchentlich zugrunde gelegt werden (inklusive Nebenjob). Die restliche Zeit des Tages / der Woche / des Wochenendes sind für Alltag, Freizeit, Soziales und Regeneration vorgesehen. Eine klare Trennung von Lernzeit / Jobzeit / Alltag / Freizeit / Regeneration, hilft dabei, realistisch zu bleiben und den Überblick zu behalten. (ausführlicher im Lernletter von April 2011)

 

  • Überprüfen Sie durch regelmäßige Reflexion einmal in der Woche, ob Sie „im Plan“ sind. Verschiebungen von Aufgaben oder Lernzeiten sind dann kein Problem, wenn diese zu einem anderen Zeitpunkt -möglichst bald- nachgeholt werden. Schwierigkeiten entstehen immer dann, wenn dies versäumt wird und sich dadurch ein Berg von Aufgaben anhäuft. Wenn es Verschiebungen gibt, finden Sie heraus wie diese zustande kommen und ändern durch entsprechende Maßnahmen den Plan, damit Fehlerquellen immer weniger werden (Fahrzeiten einkalkuliert? Arbeitsweise passend? zielgerichtet gearbeitet? abgelenkt? woran liegt es sonst noch?)

 

Viel Erfolg beim Ausprobieren! Im nächsten Lernletter geht es um Arbeitsstrategien.

 

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Zuletzt aktualisiert am 14.11.2012