Start Up

der frühe Vogel… /
good morning kick /
auf die Plätze, fertig, los!
Komm doch auch zum Startpunkt:
lege deine Strecke fest und bestimme dein Tagesziel: Montag bis Freitag 8:30 bis 8:45 Uhr
Treffen im Gruppenraum der BKSA, Luxemburger Str. 181-183
Lernverabredungen treffen, Aufgaben konkretisieren, Lernort bestimmen, loslegen!

Lernletter Juli 2010

 
Im letzten Lernletter haben wir das Eisenhower Prinzip vorgestellt, eine Möglichkeit, mit der Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit eingeordnet werden können. Nun ist als nächster Schritt zu überlegen, wann genau welche Aufgabe im Verlaufe des Tages bzw. der Woche angegangen werden soll und wie viel Zeit sie benötigen wird.
Wichtiges erledigen
Wenn Sie die zu erledigenden Aufgaben in Wichtigkeit und Dringlichkeit eingeteilt haben, sind natürlich die Aufgaben mit hoher Priorität (in der Regel wichtig und dringend) als Erstes zu bearbeiten.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sich jeden Tag einen Zeitraum zu reservieren, in welchem Sie sich den wichtigen aber (noch) nicht dringenden Aufgaben widmen. Dieser Bereich ist insgesamt gesehen der Wichtigste im Tagesplan, da Sie dadurch kontinuierlich an Aufgaben arbeiten, lange bevor sie dringend und entsprechend stressig werden (bspw. für Hausarbeit oder Referat arbeiten, für eine Klausur lernen und wiederholen etc.). Beide Aufgabentypen sollten zu einer Tageszeit stattfinden, zu der ihr Kopf wach ist und Sie sich am aufnahmefähigsten fühlen.
Diese Vorgehensweise, konkret zu planen und Zeit zu reservieren, verhindert, dass Dinge über Wochen (Monate, Jahre…) „mitgeschleppt“ werden. Die Beschäftigung mit der unerledigten Sache verbraucht dabei häufig mehr Zeit und Energie als die Aufgabe einfach anzupacken, dabei schrittweise voran zu kommen, und sie schließlich beenden zu können.
Der richtige Zeitpunkt
Einige Routineaufgaben und Alltäglichkeiten (also aus den Bereichen „Unwichtig und dringend (erlebt)“ sowie „Unwichtig und nicht dringend“) brauchen – wenn notwendig - auch Ihren Platz, dafür empfehlen sich die Zeiten des Mittagstiefs oder noch besser, nach der Erledigung von allen anderen wichtigen Aufgaben (also tendenziell eher in den Abendstunden). Derartige Beschäftigungen in Tageszeiten potentiell intellektueller Hochleistungen zu legen ist einerseits Verschwendung, andererseits vielleicht auch eine geschickte Aufschiebe- oder Vermeidungsstrategie.
Letztlich handelt es sich bei den meisten unserer Tätigkeiten um wiederkehrende Aufgaben, so dass wir dafür die am besten passende Tageszeit herausfinden können.
Zeitfenster
Dabei kann man sich sehr genaue Arbeitszeiten geben (von 9:30 bis 10:30 Uhr Mathe lernen, von 10:45 bis 12:00 Uhr Referat vorbereiten etc.), analog zum Semester-Stundenplan und wie man es von Terminvereinbarungen her kennt.
Diese minutiöse Planung ist vielen ein Gräuel, hier könnte ein Zeitfenster für eine anstehende Aufgabe eine gute Alternative sein, da sie mehr Spielraum für Spontaneität lässt. Man muss sich in seiner Zeitplanung nicht auf eine konkrete Uhrzeit festlegen, sondern bestimmt einen Zeitraum für die Erledigung, der je nach Umfang der Aufgabe groß genug sein sollte, damit wirklich Zeit am Stück entsteht. Die Aufgabe soll dann, aber auch nur dann erledigt werden und kann danach als abgehakt betrachtet werden.
Wenn Sie zum Schluss Ihrer Tagesgestaltung noch kleine Zeitpuffer für Unvorhergesehenes zwischen Ihre Termine einplanen, sind Sie gut gerüstet, strukturiert und gut organisiert durch Ihre Aufgaben zu kommen, und können am Ende des Tages zufrieden auf Ihre Arbeitsleistung zurückblicken und eine entspannte frei Zeit genießen.


Zuletzt aktualisiert am 14.11.2012