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der frühe Vogel… /
good morning kick /
auf die Plätze, fertig, los!
Komm doch auch zum Startpunkt:
lege deine Strecke fest und bestimme dein Tagesziel: Montag bis Freitag 8:30 bis 8:45 Uhr
Treffen im Gruppenraum der BKSA, Luxemburger Str. 181-183
Lernverabredungen treffen, Aufgaben konkretisieren, Lernort bestimmen, loslegen!

Student/in als Beruf: Die Rahmenbedingungen

Was heißt das nun für Studierende?

Sie begreifen Ihr Studium als Ihre berufliche Tätigkeit.
Sie gestalten sich eine Arbeitswoche analog der eines Arbeitnehmers mit einer ca. 40-Stunden-Woche. Wir sprechen hier von Jobmentalität. Diese Analogie (= Ich bin Vollzeit-Angestellte/r eines Betriebes) wird es Ihnen erleichtern, sich auf einige psychohygienische Maßnahmen einzulassen, die da heißen:

Arbeitszeit
Sie reservieren sich von montags morgens bis freitags nachmittags Arbeitszeit, die eindeutig Ihrem Studium gehört. Wenn Sie sich dabei immer wieder die Analogie der Betriebszugehörigkeit vor Augen führen, werden sich Fragen nach „Pünktlichkeit bei Arbeitsbeginn“, „Erledigung der Arbeitspensen“, „Arbeitsende“, „echte“ Krankheit vs. „Lustlosigkeit“, „Einkäufe, Behördengänge, Arztbesuche etc.“ eindeutig beantworten lassen. Fragen Sie sich immer: „Wie müsste ich diese Dinge in einem festen Angestelltenverhältnis regeln?“ Übrigens, wenn Sie zur Finanzierung Ihres Lebensunterhaltes einer bezahlten Nebentätigkeit nachgehen müssen, so gehört diese Zeit zur Arbeitszeit insgesamt dazu. Je umfangreicher Ihre Nebentätigkeit ist, desto weniger Zeit bleibt natürlich für das Studium und desto länger wird es dauern.

Anforderungen sind nicht immer gleich, manchmal ballen sich Aufgaben und Termine. Statt  „kurz vor Schluss“ alles gleichzeitig machen zu müssen, empfiehlt sich eine längerfristige Planung. Je mehr zu tun ist, umso wichtiger werden Überblick und Planung. Sehen Sie den Aufgaben ins Auge und gehen Sie diese an, statt sie vor sich herzuschieben. Hier ist nicht nur Zeitmanagement gefragt, sondern auch weitere Fähigkeiten wie „Wichtiges von weniger Wichtigem unterscheiden zu können“, „klare Entscheidungen zu treffen“, „seine Zeit mit entsprechenden Arbeitstechniken effektiv zu nutzen“ sowie „abschalten und regenerieren zu können“.

Arbeitsort
Suchen Sie sich einen Arbeitsort, der nicht zu Hause ist, sondern vorzugsweise an Ihrer Hochschule. Aber auch jeder andere Raum außer Haus, in dem Sie sich Ihren Arbeitsplatz einrichten können – z. B. ein leerstehendes Zimmer bei Verwandten / Bekannten – erfüllt seinen Zweck. Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Wichtig ist die Haltung, die zur Gewohnheit wird: Sie gehen zur Arbeit und haben Feierabend, wenn Sie wieder nach Hause kommen. Wenn Ihr Studium so in Ihrem Leben festen Raum und Zeit erhält, dann gibt es auch echte Freizeit ohne schlechtes Gewissen.

Ist Ihr Alltag plan- und strukturlos durchsetzt von den Anforderungen des Studiums – ob Sie Ihnen nun nachkommen oder nicht - , dann sind fragmentierte Arbeitsabschnitte selten effektiv und Freizeit kann selten genossen werden, da ihr der definierte Rahmen fehlt.

Zuletzt aktualisiert am 30.03.2016