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Lernletter 04/09

 

Themenreihe: Tipps und Tricks bei Schreibblockaden

Alles hat seine Zeit. Nur ich habe keine Zeit. (W.Ludin)

Zeitdruck

Zeitdruck tut manchmal ganz gut

Etwas Stress tut bekanntlich ganz gut! Ein feststehender Abgabetermin, ein verbindlicher Arbeitsplan und eine maßvolle Kontrolle helfen vielen, ihr Arbeitspensum zu bewältigen. Bevor der Stress jedoch zu groß wird und Sie in Panik geraten, probieren Sie doch folgende Tipps aus:

Skizzieren Sie einen realistischen Zeitplan, in dem Sie die Aufgaben je nach geschätztem Arbeitsaufwand auf die verfügbare Zeit verteilen.

• Versuchen Sie dabei, regelmäßige Arbeitszeiten einzuhalten und legen Sie ebenso regelmäßige Pausen fest. Arbeiten Sie nie erst bis zur Erschöpfung, bevor Sie sich eine Pause gönnen, sondern planen Sie die Erholungsphasen ebenso ernsthaft ein wie die Arbeitszeiten.

Betrachten Sie Ihre Schreibarbeit wie einen Job: Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit sind unbedingt nötig. Auch bei „gleitender Arbeitszeit“ muss man sich an zuvor getroffene Vereinbarungen halten. Diese Vorstellung einer geregelten Arbeitszeit hilft Ihnen zugleich, klar zwischen Schreibzeit und Freizeit zu trennen. Einer Schreibaufgabe in einer festgesetzten „Schreib-Arbeitszeit“ nachzukommen, fällt erfahrungsgemäß erheblich leichter.

Durch kleine „Arbeitsaufträge“ lassen sich Verbindlichkeit und Effektivität steigern. 15 Minuten Zeit jeden Tag reichen aus, um das Arbeitspensum für den nächsten Tag zu skizzieren: Wie viele Seiten will ich schreiben? Was ist das Thema des gerade anstehenden Unterabschnitts? Aus welchen Einzelschritten besteht die Argumentation? In welcher Reihenfolge will ich die Argumente und Beispiele bringen? Natürlich werden Sie beim Schreiben umstrukturieren und ändern. Wichtig für die Arbeitsvorbereitung ist zunächst nur die konkrete Schreibanweisung.

Es ist wichtig, auch bei großem Zeitdruck immer Bilanz zu ziehen! Haben Sie Ihren Arbeitsplan erfüllt, belohnen Sie sich. Sind Sie wesentlich hinter Ihrem Plan zurück geblieben, überprüfen Sie Ihre Arbeitsbedingungen und korrigieren Sie wenn nötig Ihren Zeitplan.

 

Setzen Sie sich ein Zeitlimit

Auch wenn Ihr Dozent Ihnen kein Zeitlimit vorgegeben hat, sollte Sie sich einen Zeitpunkt setzen, zu dem Sie die Arbeit abgeben wollen. Nur so ist eine vernünftige Zeitplanung möglich und nur so schützen Sie sich vor unnötigem Perfektionismus. Natürlich könnte man alles immer noch besser, präziser, überzeugender und anschaulicher formulieren, gesetzt den Fall, man hätte unbegrenzte Zeit zur Verfügung. Die Einsicht, dass die eigene Arbeit notwendigerweise unvollkommen bleibt, wird Sie nicht nur erleichtern, sondern Ihnen auch Mut machen, Ihre Zeit gut zu nutzen.

 

In der nächsten Ausgabe des Lernletters verrät Ihnen die Autorin dann etwas zum Umgang mit Motivationsproblemen.

 

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Zuletzt aktualisiert am 14.11.2012