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<Dezember 2007>
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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Psycho-Sozialen Beratung

Wer darf kommen?
Die Psycho-Soziale Beratung des Kölner Studentenwerks steht allen Studierenden an einer Kölner Hochschule offen. Hierzu gehören die Universität zu Köln, die Fachhochschule Köln mit ihren Zweigstellen in Deutz (IWZ), Gummersbach und zukünftig auch in Leverkusen, die Hochschule für Musik, die Deutsche Sporthochschule, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Katholische Hochschule Köln.

Wie vereinbare ich einen Termin?
Sie können sich telefonisch in unserem Sekretariat melden oder während unserer Öffnungszeiten persönlich vorbeikommen. Wenn Sie per E-Mail um eine Beratung ersuchen, werden wir Sie i. d. R. bitten, sich telefonisch zu melden. Dies vereinfacht eine unmittelbare Terminabsprache.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Wir bemühen uns sehr, alle Ratsuchenden möglichst kurzfristig zu uns einzuladen, zumindest nicht länger als 10–14 Tage auf einen ersten Termin warten zu lassen. Es kann aber leider Zeiten geben, in denen dies nicht immer möglich ist, z. B. bei erhöhter Terminnachfrage zu Semesterbeginn oder während Prüfungsphasen oder dann, wenn wir während Urlaubszeiten personell nicht so gut aufgestellt sind.

Wie oft darf ich kommen?
Es gibt für uns keine generelle Obergrenze. Umfang und Frequenz der Beratungstermine richten sich u. a. nach Ihrem Anliegen und unseren Kapazitäten.

Kann ich in der PSB auch eine Psychotherapie machen?
Für längerfristige therapeutische Prozesse können wir leider nicht zur Verfügung stehen, da wir dann sehr schnell ausgelastet wären und unseren zahlreichen Anfragen nicht mehr nachkommen könnten.
Sollten Sie eine Psychotherapie wünschen oder wir gemeinsam im Laufe der Beratung zu der Auffassung kommen, dass diese sinnvoll wäre, so beraten wir gerne dazu und sind bei der Vermittlung in eine Psychotherapie behilflich.

Was kostet die Beratung?
Bis zu fünf Beratungstermine werden von uns kostenfrei vergeben. Ab dem 6. Termin erheben wir einen Kostenbeitrag i. H. v. 2,50 € je Sitzung. Diese Regelung gilt für die einzelnen Beratungsbereiche (psychologische Beratung, Lernberatung, Schreibberatung, Sozialberatung) unabhängig voneinander. Die Sozialberatung ist grundsätzlich kostenlos. Liegen zwischen zwei Beratungsterminen vier Semester und mehr, zählen wir von vorne.
Für unsere Kursangebote erheben wir Gebühren i. H. v. ca. 2,50 € je Unterrichtsstunde.

Wer erfährt von meinem Besuch?
Wir unterliegen in unserer Arbeit einer umfassenden Schweigepflicht. Diese gilt für alle Beratungsbereiche (psychologische Beratung, Lernberatung, Schreibberatung, Sozialberatung) und für unser Sekretariat. Unsere Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt selbstverständlich auch gegenüber Hochschulen, Prüfungsämtern, Professoren, Dozenten, Eltern, Partnern, Krankenkassen etc.
Der kollegiale Austausch in unserem Beratungsteam findet in anonymisierter Form statt. Sollte ein Austausch mit Dritten sinnvoll oder sogar notwendig sein, holen wir uns bei Ihnen für den konkreten Fall eine Entbindung von der Schweigepflicht ein.

Brauche ich meine Krankenversicherungskarte oder meinen Studentenausweis?
Sie brauchen keine Krankenversicherungskarte: unsere Arbeit wird zu einem großen Teil durch Ihre Semester-Sozialbeiträge finanziert. Wir rechnen nicht über Krankenkassen ab.
Sie müssen uns Ihren Studentenausweis nicht vorlegen: Uns genügt Ihre Zusicherung, dass Sie an einer Kölner Hochschule immatrikuliert sind.

Kann ich mich auch per E-Mail beraten lassen?
Wir führen (noch) keine Online-Beratung durch. Eine solche erfordert technische Voraussetzungen, die den Austausch von Informationen (per E-Mail oder Chat) über das Internet „sicher“ machen vor dem Zugriff und Ausspähen durch Dritte.
Bitte bedenken Sie, wenn Sie uns in einer E-Mail schon sehr persönliche Einzelheiten mitteilen wollen, dass Sie dafür einen „nicht gesicherten“ Weg benutzen. Ihre elektronischen Mitteilungen sind im Prinzip so ungeschützt, wie auf einer Postkarte. Für ein erstes Beratungsgesuch sind intime Details auch nicht notwendig.

Kann ich meine/n Partner/in mitbringen?
Wir führen auch Paarberatungen durch. Melden Sie sich dazu bitte beide an. Da die Paarberatung ein besonderes Setting darstellt, auf das sich der Berater oder die Beraterin einstellt, ist es nicht ratsam, den Partner oder die Partnerin unangemeldet und „spontan“ zum vereinbarten Einzeltermin mitzubringen.


Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. Juni 2009 um 11:49 Uhr