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Energie sparen – Umwelt schonen

Klimaschutz lohnt sich – auch in deinen eigenen vier Wänden

Unsere Erde wird immer wärmer – das ist schon längst kein Geheimnis mehr. Durch den seit Jahren steigenden Energieverbrauch heizt der Treibhauseffekt die globale Erderwärmung an.
Naturkatastrophen wie Stürme oder Überflutungen, abschmelzende Polkappen und ansteigende Meeresspiegel sind die weltweiten Folgen, mit denen wir in naher Zukunft immer mehr kämpfen werden.

 

Das kannst du tun

Selbst aktiv die Umwelt schonen ist schon in deinem Apartment oder deiner WG einfach. Bereits kleine Maßnahmen von dir und deinen Mitbewohnern zahlen sich aus. Weniger Energieverbrauch bedeutet geringere CO2-Produktion – in den eigenen vier Wänden und weltweit. Dabei tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern sorgst auch dafür, dass die Mieten in deinem Wohnhaus stabil bleiben! Hier finden du einige Tipps, wie du dazu beitragen kannst, unser Klima zu schützen ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Photo by Raul Varzar on Unsplash

1) Abschalten – Strom sparen

Stromfresser
Wenn du Elektrogeräte nach Gebrauch ganz ausschaltest, sparst du bis zu 50% Strom. HiFi-Anlage, Fernseher, Computer & Co. sind im Stand-by-Modus echte Stromfresser. Pro Jahr wird in der Bundesrepublik allein durch die Stand-by-Funktion Strom im Wert von knapp 4 Milliarden Euro verpulvert. Praktisch sind hierfür Steckdosenleisten mit Netzschalter.

Ausknipsen
Wenn sich niemand in Gemeinschaftsräumen und Treppenhäusern aufhält, kann die Beleuchtung aus bleiben.

 

 

Photo by Justin Owens on Unsplash 2) Abdrehen – Wasser sparen

Wasser ist ein kostbares Gut
Langes Duschen ist zwar schön, aber teuer. Zähneputzen bei laufendem Wasser lässt 15 bis 20 Liter Wasser pro Minute fließen. Die Spartaste der Toilettenspülung kann helfen, ein Drittel des täglichen Wasserbedarfs einzusparen. Auch bei kleinen Geschirrmengen ist der Abwasch in einem gefüllten Spülbecken sparsamer als unter fließendem Wasser.

Wäschewaschen
Sinnvoll ist es, eine Waschmaschine voll zu beladen, da sie genauso viel Wasser und Strom verbraucht wie mit einer kleinen Wäscheladung. Effektiv sparen lässt sich durch die richtige Temperaturwahl. Meist reichen 30–40°C; mehr als 60°C sind so gut wie nie nötig. Der Energieverbrauch kann durch das Auslassen des Vorwaschganges gesenkt werden.
...und noch ein Tipp: Dosiere dein Waschmittel sparsam und vermeide Weichspüler, das schont die Umwelt.

 

Photo by John-Mark Smith on Unsplash

3) Ausdrehen – Heizen und Lüften

Weniger ist oft mehr: Effizient heizen
Eine angenehme Raumtemperatur von ca. 20–21°C erreichst du bei einer mittleren Einstellung des Thermostatventils. Bei längerer Abwesenheit, auch wenn es nur ein Wochenende ist, kannst du durch eine niedrigere Raumtemperatur den Energieverbrauch deutlich senken. Eine Reduzierung um nur 1°C verringert den Verbrauch um 6%. Temperaturen von 12–15°C reichen aus, um die Auskühlung des Raumes in deiner Abwesenheit zu vermeiden.

Stoßlüften
Wer bei laufender Heizung das Fenster kippt, heizt die Straße gleich mit. Lieber kurz, aber richtig lüften: Das Fenster mehrmals am Tag für wenige Minuten weit öffnen und dabei die Heizung ausdrehen. Mehrmals täglich mit Stoßlüftung feucht-warme Luft ins Freie befördern, denn Dampf kann Feuchtigkeits- und Schimmelflecken verursachen. In einem 3-Personen-Haushalt werden jeden Tag durch Kochen und Duschen bis zu 14 Liter Wasserdampf freigesetzt.

 

Photo by Edgar Castrejon on Unsplash

4) Deckel auf den Topf

Kochen ohne Deckel ist wie Heizen bei geöffnetem Fenster: Deckel drauf und bis zu 25% Energie sparen. Der Topf sollte nicht kleiner sein als die Herdplatte, damit die Wärme effektiv genutzt wird. Wenn Herd oder Backofen frühzeitig ausgeschaltet werden, reicht die vorhandene Resthitze aus, um das Essen fertig zu garen. Im Dampfbad dünstet Gemüse schonend. Den Topf nur am Boden mit Wasser zu bedecken reicht meist aus. Das Wasser kocht schneller, alles bleibt knackig frisch und vitaminreich.

Mit dem Wasserkocher sparst du viel Zeit und Energie. Ein Wasserkocher bringt einen Liter Wasser in zweieinhalb Minuten zum Kochen – ein Herd braucht bei gleicher Leistung sechs Minuten.

 

 

 


Zuletzt aktualisiert am 01.08.2019