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<Dezember 2007>
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Lernletter 06/06

heute setzen wir unsere Beitragsreihe zum Themenkomplex „Prüfungen und Prüfungsangst“ fort mit Ausführungen zu

 Prüfungsvorbereitungen.

 Teil I : Einige lernpsychologische Hinweise:

 Das akademische Lernen für eine Prüfung (mündlich oder schriftlich) ist ein „Dreisprung“:

Die Schritte sind

 a)  noch Unbekanntes kennen zu lernen

Das findet im Hörsaal, in Übungen, beim Lesen statt.

 b)  den Lernstoff verstehen zu lernen

 Diesen Schritt praktiziere, fördere ich  

-         durch das Markieren der Texte

-         durch deren Exzerpieren, d.h. eine schriftliche Zusammenfassung, die ihrerseits eingeht

-          

-          in reelle oder virtuelle Karteikarten, (letztere sind nicht so gut, denn

 man kann sie nicht auf den Boden werfen und dort sortieren, nicht bei der

 Anfahrt  zur Uni in der Bahn überlernen usw.)

-         einen zusammenhängenden Text und  /  oder

-         eine „mind - map“

 

-         indem ich Aufgaben löse,

-         Abstraktes mit Beispielen versehe, die ich im Text auswähle oder selbst ausdenke

-         mit anderen darüber rede - in einer Lerngruppe (das geht nur mit dem Wichtigsten)

-         zu möglichen Themen Gliederungen entwerfe,

-         diese Gliederungen zu Thesenpapieren erweitere

 

c)  den Lernstoff behalten lernen

 

Dieser Lernschritt bedeutet Pauken. Das macht ihn vielen durch Eintönigkeit und Langeweile

verhasst.

Manche wünschen sich, der zweite Lernschritt (verstehen) und der dritte (pauken /

behalten) mögen zusammenfallen, besonders dann, wenn die Zeit knapp wird.     

Akademische, komplexe Lerninhalte lassen sich aber nicht lernen und reproduzieren wie

der Inhalt und die Pointen von Kriminalromanen.

 

Deshalb ist es unverzichtbar, dem dritten Lernschritt, dem sturen Wiederholen, bei der 

Verplanung aller Prüfungsvorbereitung genügend Zeit einzuräumen.

 

Alles in allem: sich auf eine Prüfung vorzubereiten heißt lerntechnisch: Möglichst viele Sinne beteiligen:

 

Die Augen         durch das passive Lesen

Die Ohren         durch das Besprechen in einer Lerngruppe und – wenn es  nicht anders geht, durch

   die Ansprache eines imaginären Prüfers im eigenen Zimmer

Die Motorik      durch alle Formen schriftlicher Gestaltung (Flussdiagramme, „mind – map“, Ex-

                                                                                                        zerpte, Thesenpapiere, Aufsätze)

 

Mit der Lernzielkontrolle fasse ich alle genannten Bemühungen zusammen.

Ich prüfe, ob ich zu erwartende Aufgaben zu Prüfungsbedingungen lösen und über abgesprochene Themen losgelöst vom Lerntext Auskunft geben kann.

 

Für heute möchte der Autor es dabei bewenden lassen und verweist auf die nächsten Lernletter mit den Themen:

 

  • Prüfungsvorbereitung Teil II: Einige technisch-organisatorische Hinweise
  • „Glaubensbekenntnisse“: ungünstige  Gedanken und Einstellungen
  • Mündliche Prüfung: wie bereitet man sie vor?

 

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Zuletzt aktualisiert am 13.11.2012