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Lernletter 03/08

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Lernen und Gedächtnis: Die Wiederholung

 

Nachdem Sie den Prüfungsstoff erarbeitet und so aufbereitet haben, dass er sich gut im Gedächtnis verankern lässt, müssen Sie sich den Prüfungsstoff nun noch einprägen.

 

Sie können sich Ihr Gedächtnis wie ein Netzwerk vorstellen. Es ermöglicht Ihnen, Neues zu lernen, es in bestimmten Teilen des Gehirns zu speichern und es dann auch bei Bedarf wieder zu finden. Jedes Mal, wenn Sie eine bestimmte Information abrufen, benutzen Sie einen Pfad in diesem Netzwerk und je häufiger Sie diese Information abrufen, desto stärker gräbt sich der Pfad ins Gedächtnis ein. Ein Pfad kann aber auch wieder zuwachsen, wenn die Information zum Beispiel nur einmal abgerufen wird. Eine Information ist mit anderen Informationen verknüpft und je mehr Anknüpfungspunkte eine Information hat, desto stärker prägt sie sich ein und desto engmaschiger wird das Gedankennetz.

 

Allgemeine Konsequenzen für das Lernen:

 

  • Eine Wiederholung der gelernten Inhalte ermöglicht, dass sich diese Inhalte stärker im Gedächtnis einprägen. Deswegen sollten Sie Prüfungsinhalte nicht nur einmal wiederholen.
  • Versuchen Sie außerdem Ihre Methoden der Be- und Verarbeitung und der Wiederholung des Lernstoffs häufiger zu wechseln, damit sich das Wissen noch besser verankern kann.

 

Die konkrete Gestaltung der Wiederholung:

 

Wann sollte man die Informationen wiederholen?

 

  • Wiederholen Sie den gesamten Prüfungsstoff nicht nur einmal vor der Prüfung, sondern teilen Sie ihn in kleine Portionen auf und wiederholen Sie ihn mehrfach (verteilt über einen längeren Zeitraum).
  • Die erste Wiederholung sollte bereits nach der ersten Lerneinheit erfolgen (z.B. nach einer Stunde oder zwei Stunden). Sie wiederholen somit täglich den Stoff, den Sie an dem Tag neu erarbeitet haben.
  • Bevor Sie sich am nächsten Tag neuem Stoff widmen, wiederholen Sie noch einmal die Inhalte, die Ihnen bei der ersten Wiederholung am Vortag Schwierigkeiten bereitet haben.
  • Der Abstand zwischen den folgenden Wiederholungsphasen wird immer größer. Am Ende der Woche können Sie noch einmal gezielt die Schwachstellen wiederholen und nach einem Monat und kurz vor der Prüfung erfolgen dann im besten Fall zwei Generalwiederholungen des gesamten Gebietes.
  • Planen Sie genügend Pufferzeit und Wiederholungszeit mit ein.

 

 

Wie sollte man wiederholen?

 

  • Auch bei der Wiederholung kommt es darauf an, dass Sie den Prüfungsstoff erneut be- und verarbeiten, da er sich dann am besten einprägt.
  • Wechseln Sie immer wieder Ihre Methode!

 

Möglichkeiten:

 

  • Bereiten Sie sich zielgerichtet auf eine Prüfung vor, indem Sie sich selbst mögliche Prüfungsfragen überlegen und diese beantworten. Erstellen Sie sich zu jeder Veranstaltung einen Fragenkatalog. Sie können zum Beispiel nach Anwendungsmöglichkeiten, nach neuen Beispielen, nach dem übergreifenden Zusammenhang des Themas oder auch nach Abgrenzungen zu anderen Themen fragen. 
  • Visualisieren Sie den Prüfungsstoff. Erstellen Sie Mindmaps, Diagramme und Zeichnungen.
  • Lernen Sie gemeinsam mit Kommilitonen und beantworten Sie sich gegenseitig Fragen oder simulieren Sie eine mündliche Prüfung.
  • Strukturieren Sie den Prüfungsstoff. Entwerfen Sie Gliederungen oder Mindmaps zu unterschiedlichen Fragestellungen, die sich auf ein Thema beziehen. So können Sie ein Thema auch aus unterschiedlicher Perspektive betrachten.
  • Entwerfen Sie einen Merkzettel (DIN A6), auf dem Sie in ganz knapper Form zum Beispiel die wesentlichen Aussagen eines Textes festhalten.

 

Die Verfasserin, Frau W. Blumenthal, verabschiedet sich mit diesem letzten Beitrag der Reihe "Lernen und Gedächtnis", hofft, dass der eine oder die andere ein paar Anregungen aufgreifen und ausprobieren wird und wünscht allen Lesern und Leserinnen viel Erfolg im Studium.

 

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Last Updated on Wednesday, 14 November 2012 10:25