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Lernletter 04/07

Prüfungsvorbereitung Teil IV: Mündliche Prüfung

Wie man eine mündliche Prüfung simuliert und warum das Teil einer guten Vorbereitung ist

Der Wert und Zweck der Übung besteht darin, größtmögliche Ähnlichkeit zwischen Ernstfall einerseits und Übung / Rollenspiel andererseits herzustellen.

Die Simulation hilft Ängstlichen, die Einstellung auf die Prüfung zu versachlichen, in der Vorwegnahme Erfolgserlebnisse zu sammeln, ggf. auch Lücken des Wissens oder seiner Vermittlung aufzudecken usw.

 

Wer mitmacht, indem er sich auf die unten folgenden Vorgaben einlässt, schafft die Voraussetzung dafür, sich sagen zu können:

 "Was demnächst..., morgen..., gleich von mir erwartet wird, habe ich vielfach geübt."

Das ist psychologisch die denkbar beste Bilanz, um seiner Aufregung die Spitze zu nehmen.

 

"Regieanweisungen":

 

-          "Prüfling" und "Prüfer" sitzen sich gegenüber wie im Ernstfall auch.

-          Die Übenden sind per Sie.

-          Frage- und Antwortspiel entsprechen in jeder Weise dem des Ernstfalls. Das schließt aus:

o        Fragen oder eigene Antworten zu kommentieren: "Was erzähle ich denn da für einen ... Ich wusste doch...,  habe befürchtet.." usw.

o        alle Formen unangebrachter Mimik und Gestik

o        Kommoditäten, die der Prüfling später auch nicht hat: Salzstangen, Räucherstäbchen, Musik im Hintergrund ...

                                            

"Mit wem kann man so etwas üben?"

 

- Im günstigen Falle mit einem Mitstudenten desselben Fachbereichs. Dann kann man  wirkliche Prüfungsgespräche nachstellen.

- Steht niemand zur Verfügung aus dem studentischen Umfeld, müssen Freunde, Partner oder auch mal jemand aus der Familie herhalten.

- Steht niemand zur Verfügung, ist es immer noch nützlich, im Zimmer auf und ab gehend einem imaginärem Prüfer Fragen zu beantworten - mit Stimme, nicht      nur in Gedanken!

 

Es sollte Medizinern, Juristen und anderen Fakultäten nicht schwer fallen, potenzielle Prüfungsfragen zu finden.

Es gibt auch offiziellen und inoffiziellen Handel damit.

Philologen orientieren sich an der Gliederung ihrer Pflichtliteratur, aber auch viele andere können so vorgehen :

Kapitelüberschriften sind zumeist verkürzte Aussagesätze. Man kann sie in Fragen umformulieren.

Wer Laien als Simulationsprüfer hat, rüstet diese mit möglichen Fragen aus.

 

Der Verfasser, Diplom-Psychologe Ludger Büter, verabschiedet sich mit diesen Hinweisen aus dem Zyklus zum Thema "Prüfungen und  deren Vorbereitung" und wünscht allen Erfolg, die bald Gelegenheit haben werden, sie anzuwenden und auszutesten.

 

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Zuletzt aktualisiert am 14.11.2012