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Lernletter 09/06

Prüfungsvorbereitung Teil II:

 

Das neue Semester steht vor der Tür  - und mit ihm neue Herausforderungen in Form von Prüfungen. Damit diese gut gelingen, beherzigen Sie die nachfolgenden Hinweise von Hr. Dipl.-Psychologe Ludger Büter:

 

Einige technisch - organisatorische Vorbereitungen, auch selbstverständliche, in Stichwörtern:

 

       Absprachen mit den Prüfern treffen :Themen wählen, eingrenzen usw.

 

-    dem entsprechendes oder vereinbartes Lernmaterial zusammenstellen

 

-          Überblick verschaffen           -  über die Menge, Seitenzahl (nicht jedes Kapitel eines Buches

                                                           ist zu lesen... )

                                               - über das Anforderungsniveau, den Schwierigkeitsgrad des zu

                                                    Lernenden  (auch kurze Artikel können es in sich haben)

                                                 

-          Im Groben eine Lernquote ermitteln: Zahl der Seiten durch eine realistische Zahl von Wochen / Arbeitstagen  dividieren  (Weihnachtsfeiertage und Urlaubsepisoden gehören dazu ganz sicher nicht)  

 

      Absprachen mit sich selbst treffen:

                                     

 -  Arbeitsplatz:       bei mangelnder Disziplin und leichter Ablenkbarkeit nicht zu Hause lernen

 -  Lernzeiten:         der Vormittag ist lernpsychologisch die fruchtbarste Tageszeit, Intervalle an

                                Schulstunden orientieren, Pausen einlegen,

 -  Lerninhalte:        wer baldige Erfolgserlebnisse sucht/braucht, beginne mit dem, was Interesse

                                weckt und nicht  zum Schwierigsten gehört.

                                 

 

       Absprache mit anderen:   

 

     Man teile Freunden, Familie, Partner - irgendwelchen Personen des Vertrauens - mit, dass

      man in die aktive Prüfungsvorbereitung einsteigt. Das heißt dann konsequent, nur noch

      eingeschränkt verfügbar zu sein.              

      Diese Absprachen sollen die Lernzeit schützen. Manchmal ist sie gegen den Widerstand    

      anderer durchzusetzen. Eigenes Unbehagen, soll heißen: "Unlust" darf nun keine Rolle

      mehr spielen.

 

       Die Absprache mit den anderen sollte außerdem Verbindlichkeit schaffen helfen. Das

       gehört zum Wichtigsten überhaupt, denn:

 

Keine Phase des Studiums erfordert eine vergleichbare Konsequenz, Regelhaftigkeit, Belastbarkeit und mehr von dem, was man als "Disziplin" zusammenfasst.

 

Organisatorisches Vorbild der Prüfungsvorbereitung  ist der Alltag des Berufstätigen.

 

Neben Arbeitsplatz (Bibliothek) und Arbeitszeit  (ein Vor-, ein Nachmittagsblock, ggf. auch ein abendlicher) kann man Arbeitseinheiten definieren über Menge (Stundenzahl, Seitenzahl, Aufgabenzahl...) oder thematische Inhalte.

 

      Das wichtigste Hilfsmittel der Kontrolle ist das Lernprotokoll.

 

      Das ist ein Stundenplan, in dem ich auf die Viertelstunde genau eintrage, was ich gelernt

      habe. (Zeit im  Hörsaal oder Seminarraum  gehört dazu.)

     

       Man kann durch Farbmarkierung den Überblick erleichtern.

       (Wessen Lernprotokoll einem Flickenteppich gleicht, hat mit Sicherheit sein organisatorisches Lernziel verfehlt.)

Für heute möchte der Autor es dabei bewenden lassen und verweist auf die nächsten Lernletter mit den Themen:

  • "Glaubensbekenntnisse": ungünstige  Gedanken und Einstellungen
  • Mündliche Prüfung: wie bereitet man sie vor?

 

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Last Updated on Tuesday, 13 November 2012 16:37